Jubiläumskonzert – 20 Jahre ensembleKONTRASTE Nürnberg, Tafelhalle

von Nina Brunner

EnsembleKontraste4_10

17.00 Uhr – Dichtercafé
mit Tristan Vogt und Dr. Ulrich Maly
„Wagner im Salon“ Texte von und über Richard Wagner,
Ouverturen in Salonorchesterfassungen

Richard Wagner (1813-1883)
Tristan-Vorspiel
Meistersinger-Vorspiel
Lohengrin-Vorspiel
Lohengrin-Vorspiel 3.Akt
Lied an den Abendstern
Isoldes Liebestod

dazwischen Texte von Richard Wagner, Cosima Wagner, Friedrich Nietzsche, Eduard Hanslick, Heinrich Mann, Thomas Mann, Victor von Bülow u. a.

Für „Wagner im Salon“ hat das ensemble KONTRASTE Tristan Vogt von „Thalias Kompagnons“ gebeten, seinen Fokus nach über 100 Aufführungen von „Wagners Ring“ erneut auf Wagner zu richten. Wer Tristan Vogt aus seinen fulminanten Puppentheaterproduktionen kennt, weiß welch profunde und nicht alltägliche Einblicke zu erwarten sind. Eine ironische Zitaten-Homage an die Geister, die der Bayreuther Egomane rief und überlebenslang nicht mehr los wird. Vom kritischen Zeitgenossen Hanslick bis zum anbetungsvoll spottenden Loriot. Wagners Person steht diesmal im Mittelpunkt des Geschehens. Seine Korrespondenz mit König Ludwig, der Kampf Wagners Umgebung mit seiner Person, der Kronzeuge Thomas Mann kommt zu Wort. Man darf unterschiedlicher Meinung sein über den „abgefeimten Zauber“ dieser Musik und den Charakter ihres Schöpfers allemal(K.Stoll). Eine amüsant anregende Wagner-Studie. Die Musikfassung der Ouvertüren für vier Streicher, Klavier und Akkordeon liefert das passende Extrakt. Für Wagnerfreunde – Feinde und Neulinge gleichermaßen.

19.00 Uhr – Konzert I
György Ligeti: Bagatellen für Bläserquintett
Béla Bartók: Contrasts für Klarinette, Violine und Klavier
W. A. Mozart: Klavierquartett g-moll KV 478

21.00 Uhr Konzert II
Michael Obst: Neues Werk UA (Auftragskomposition ensembleKONTRASTE)
Robert Schumann: Kinderszenen op.15 (Bearbeitung M. M. Reißenberger)
Arnold Schönberg: Kammersymphonie Nr.1 op. 9
Leitung: Adrian Prabava

20 Jahre „Ensemble Kontraste“

Uwe Sommer

Mit welcher Musik feiert eine so vielseitige Formation wie das „Ensemble Kontraste“ ihr 20jähriges Bestehen? Mit Lieblingsstücken? Klassikern? Huldigungsmärschen? Einer klingenden Chronologie? Ungewöhnlichen Herausforderungen? Uraufführungen? Stücken, die für das Ensemble geschrieben wurden? Lauter Überraschungen? – Das 20-Jahre-„Kontraste“-Programm ist alles zugleich. Eine musikalische Wundertüte, locker gefügt, und doch wie beiläufig viele Impulse in sich vereinend, die den Geist und die Geschichte des Ensembles ausmachen. 215 Jahre liegen zwischen dem ältesten und jüngsten Stück des Programms, und alle sechs sind unterschiedlichen Epochen zuzurechnen: Die „Kontraste“ holen weit aus, um sich zu porträtieren. Die ersten Gedanken bei der Zusammenstellung des Programms waren pragmatisch und inhaltlich noch recht unspezifisch: Es sollte möglichst alle Musiker des Ensembles attraktiv „beschäftigen“ und interessante – nun ja – „Kontraste“ bieten. Lieblingsstücke drängten sich auf, ein Auftrag an einen befreundeten Komponisten kam zustande, der fruchtbaren Zusammenarbeit mit dem „Hausarrangeur“ wollte man gedenken… Das Ergebnis all dieser Erwägungen ist nun ein Sechser-Pack, das in der Tat die genannten Wünsche einlöst und zugleich die Arbeit des Ensembles so umfassend, wie es an einem Abend eben möglich ist, dokumentiert. Traditionspflege, Klassiker und weniger Bekanntes der Neuen Musik, eine Uraufführung und eine Bearbeitung – das Programm zeugt von der lustvollen Offenheit und der Freude am Kontrast, die das Ensemble seit je auszeichneten.

In den Pausen: Festbetrieb für Alle.

23.00 Uhr – Stummfilm und Musik
„Die Puppe“ (D 1919)
Regie: Ernst Lubitsch
Musik: Martin Smolka UA (Auftragskomposition ensembleKONTRASTE)
Leitung: Frank Strobel

Weitere Infos unter: http://www.ensemblekontraste.de/

Der Brocken und seine Bäume

von Alice Niklaus

P1080953 So sieht der Gipfel des Brocken an einem der 65 Tage im Jahr aus, an welchem er nicht von Wolken umhüllt ist. Die Baumgrenze ist hier schon auf 1142m erreicht, sie liegt  also etwa 1200 m unter der alpinen Baumgrenze und das macht die Sache so spannend.

(Die Postkarte stammt aus dem Wolfg. Hans Klocke Verlag, 33100 Paderborn.)

P1080945 Ab Wernigerode (543 m) zockelt die Dampfbahn in rund 90 Minuten auf den Brocken, gibt Dampf ab, mal schwarz, mal weiss, lässt Zeit zum Schauen, Plaudern, Beobachten und Ausruhen auf sauberen fröhlichfarbigen stoffbezogenen Sitzen. Mal heult sie "aufpassen!", mal keucht sie um die Kurven, dann hört man sie erleichtert lachen. Bäume ziehen vorbei, ein grosser Teil ist gebrochen, viele sind abgeholzt. Aber die meisten halten das Klima aus.

P1080930 An der Bergstation wird die Lok zur Talfahrt versetzt. Bei mir kommt ganz langsam der Gedanke an, dass es  doch hätte schön sein können, ein Bub zu sein und mit dem Vater Eisenbahn zu spielen.P1080936 

Auch wir haben einen der 65 Tage erwischt, an welchen man 380 Grad rundum in den Nordharz ins Land der Dichter schauen kann. Weit weg steht eine Sprungschanze. Ansonsten sehe ich mehr Steine als Bäume und diese wenigen Kiefern beugen sich unter dem nie endenden Wind.

Baumwelten sind manchmal bescheiden!

Thalhoferpreis 2010 und die Messe Holzhandwerk

P1010680P1010679Seit vielen Jahren war ich mal wieder auf der Nürnberger Messe Holzhandwerk  und war ziemlich erstaunt, wie groß sie in der Zwischenzeit geworden ist. Nachdem ich für die Firma Weinig schon mal referiert habe und Fan derer Maschinen und Kommunikation bin, wollte ich da mal vorbeischauen. Aber bei so vielen Menschen am Stand dachte ich, dass eh keine Zeit ist, denn kaufen will ich grade keine Maschine, die alte ist ja noch sooo gut. Aber wie es der Zufall so will trifft man doch alte Bekannte und die entwickeln auch och den Ehrgeiz die Neuigkeiten zu zeigen. Das ist ein Hobelautomat wie unserer, nur viel größer, der nicht nur glatt hobeln kann, sondern auch ganz wilde Profile, von denen die (für mich) hässlichenP1010678 an das alte Schruppen erinnern, die eleganteren Glatten (das Brett ganz oben) an einen wildgewordenen Designer an der Langbandschleifmaschine.  Aber man muss zugeben, dass diese neue Technik dem Massivholz eine neue Note vermittelt. Wer weiß, vielleicht gefällt es uns ja doch irgendwann und die Weinigleute sind ihrer Zeit mal wieder voraus und wir hinterher … 

P1010712P1010713Schön war bei der Firma Altendorf auch die erste Formatkreissäge anzuschauen, aus dem Jahr 1906  (Text nach dem Klicken auf das Foto zu lesen).P1010687 

 Und natürlich wollte ich unseren Lieferant für Schleifpapiere Wolf Maser (Twitternick @wmaser) besuchen, der mit seinem Sohn die Schreiner in Schleiffragen beriet.  "Wir helfen Schleifen" bedeutet, dass – wie bei uns – nicht nur Schleifpapier (bzw. Möbel) verkauft werden, sondern dass kompetente Partner für alle Fragen des letzten Schliffs zur Verfügung stehen. Schleifen muss man dann aber selber, so wie man bei uns halt selber Wohnen muss, das können wir nicht auch noch übernehmen.

P1010709 Und dann besuchte ich noch unseren Heizungsbauer und guten Kunden Klaus Endress, bei dem ich erfuhr, dass Gunther sich schon nach dem neuesten Modell erkundigt hat.

Möbelmacher für Thalhoferpreis 2010 nominiert

Beim bayerischen Dachverband der Schreinerinnungen erfuhr ich überrascht, dass die Nominierungen für den Thalhoferpreis – den wir im Jahr 2006 schon mal gewannen – schon im Intranet der Schreiner zu finden sind. Das überraschte mich deshalb, weil ich hoffte, wenn der Thalhoferpreis sich in diesem Jahr mit dem Internet beschäftigt, dann wird er auch versuchen, den Teilnehmern in der Endauswahl möglichst große Öffentlichkeit zuzuspielen.
Ein Eintrag im Intranet gehört da nicht gerade dazu, aber vermutlich hat jemand drüber nachgedacht und deswegen werde ich die Betriebe hier vorläufig auch nicht nennen (obwohl ich sie schon reinkopiert hatte).

Nachtrag

Sorry, da hatte ich einen Fehler drin, war doch zu finden, nur nicht von mir. Deswegen hier die 10 nominierten Betriebe in unserer Sparte !Betriebe über 10 Mitarbeiter:"

Gefreut hat mich der Auftritt Schreiner gegen Tischler, der wirklich fetzig und witzig ist und dem ich wünsche, das er unserem Handwerk noch viele fähige Lehrlinge vermitteln wird. 

P1010703 Dafür habe ich mit glücklichem Händchen das Loch getroffen und eine Frisbee-Scheibe gewonnen, was nicht jedem gelang. Den großen Stand fand ich durchaus ansprechend, auch wenn Astlöcher im Gesicht eines Models bei Fotodruck auf Fichtendreischichtplatten ein wenig verwirren.P1010702 

Und dann schaut man sich natürlich die neuesten Beschläge an, denkt, dass man die ganzen elektrischen Schubladen und Schranktüren eingentlich nicht brauchen wird, verkauft aber am nächsten Abend noch eine Küche mit genau diesen raffinierten Techniken.

Ach ja und schon um 11 Uhr war auf unserer Facebook Fanseite das Bilder von Gunthers Besuch am Leuco-Stand von Thomas Geiger, dessen ganze Bilderflut hier zu bewundern  ist.


Der Thalhoferpreis 2006

Zwitschernde Pizza bei den Möbelmachern

Die Hersbrucker Zeitung hat heute einen Artikel über das Twizzaessen veröffentlicht. Die Hersbrucker Twitterszene traf sich letzten Mittwoch bei uns in Unterkrumbach zu Pizza und Web2.0-Ausstausch.

Zeitungsartikel über das Twizzaessen in Unterkrumbach
Zeitungsartikel über das Twizzaessen in Unterkrumbach

Zwitschernde Pizza
Internetplattform „Twitter“ hat Anhänger in Hersbruck
UNTERKRUMBACH/HERSBRUCK (ap) –
Es musste schon eine Pizza in Form eines Vögelchens sein, um dem Motto des Abends gerecht
zu werden: Herwig Danzer hatte zum ersten „Twizzaessen“ nach Unterkrumbach geladen. Freunde und Neulinge des Internetnetzwerkes „Twitter“ aus Hersbruck und Nürnberg kamen bei ihm zum gemütlichen Schmausen zusammen.

Für Wolfgang Schröpfer ist „Twitter“ noch Neuland, der Abend eine Möglichkeit, sich an diese neue Form der Kommunikation über das und im Internet heranzutasten und sich von eingefleischten „Twitterern“, wie Möbelmacher Herwig Danzer, Tipps zu holen. Schnell kommen Schröpfer, Jürgen Putzer, Markus Uhl und die anderen auf Chancen, Risiken und Möglichkeiten der Plattform zu sprechen: Wer kann lesen, was ich schreibe? Wann nerven mich die unzähligen Kurzbeiträge, bis zu welchem
Grad beinhalten sie für mich brauchbare Informationen?

Wie „Twitter“ genutzt werden könne, wussten die treuen „Twitterer“ zu berichten: als Forum, Kontaktbörse oder – wie für Danzer – zur Präsentation seines Unternehmens. Markus Uhl von hersbruck.tv sieht „Twitter“ als Ersatz zum Newsletter: „Bis ich da einen verschicken kann, muss ich Informationen sammeln. Über „Twitter“ kann ich die News sofort ’raussenden.“

Der Clou am „Twittern“: Es passen maximal 140 Zeichen in eine Nachricht – quasi eine SMS ins World Wide Web. Außerdem ist der Mikroblog, eine Art öffentlich einsehbares Mini-Tagebuch, ein Echtzeit- Medium. Heißt der „Tweet“ (engl. to tweet = zwitschern) ist sofort sichtbar. Jedoch nur, wenn man bei „Twitter“ angemeldet ist und die Meldungen einer Person als „Follower“ abonniert hat – man folgt
(engl. to follow) einem Autor, kann dessen Beiträge kommentieren.

Vor allem Medien können dank des Kurznachrichten-Charakters ihre Leser über aktuelle Meldungen auf dem Laufenden halten. Im Idealfall heißt das, dass der Reporter, der gerade bei einem Unfall ist, seine Meldung binnen Minuten über seinen Zugang zur Internetseite „Twitter“ an die Welt weiter gibt. Unüberprüfbare Falschmeldungen oder Gerüchte sind jedoch die Kehrseite der rasanten Information.

Im letzten Jahr hatte „Twitter“, das 2006 aus einem Forschungsprojekt heraus entstanden war, in
Deutschland knapp zwei Millionen Nutzer, vor allem im Alter von 35 bis 45. Jedoch statten die meisten dem sozialen Netzwerk nur einen kurzen Besuch ab. „Oftmals einfach aus Neugier“, wie Professor Jürgen Müller, Medienwissenschaftler an der Universität Bayreuth, weiß. „Twittern“ birgt eine Vielzahl kommunikativer Aspekte, zum Beispiel Austausch mit einer Personengruppe oder ’Partizipation’ an aktuellen Events.“ Es wird also beinahe alles „getwittert“: Alltägliches, Weisheiten und Ratschläge finden sich in den „Tweets“, das sind die kurzen Beiträge der Internetschreiber.

Neben Privatpersonen, Politik und Medien haben auch Universitäten „Twitter“ für sich entdeckt. Die Nasa twittert gar aus dem All. Ein wichtiges Instrument war das Medium während der Proteste nach dem strittigen Wahlergebnis im Iran, vergangenes Jahr: Trotz Internet-Zensur konnte die Opposition Informationen weltweit verbreiten. Das „Twitterfieber“ machte auch vor Hersbruck und Umgebung nicht Halt: Die Internetseite der Stadt, „hersbruck.de“, weist auf Veranstaltungen hin und die „Rathausblogger“ der Freien Wähler zwitscherten den Ausgang der Hersbrucker Bürgermeister-Wahl geschwind von den Internetseiten.

Für Robert Ilg war es wichtig, junge Leute mit diesem Medium zu erreichen und „wenigstens ein bisschen mitreden zu können.“ Das kann der Marketing affine Danzer mittlerweile sehr gut. Er war es auch, der das „Twizzaessen“ mit kreiert hat. Wenn man doch über „Twitter“ im ständigen Kontakt stehe, warum dann ein Treffen im echten Leben? „Das Internet kann den persönlichen Kontakt nicht ersetzen“, gab er zu, bevor er sich wieder der Pizza widmete. http://twitter.com/hersbruck_de

Online-Wahl der dreistesten Werbelüge: „Goldenen Windbeutel 2010″

von Nina Brunner

www.foodwatch.de – die Essensretter – haben es sich als unabhängiger, gemeinnütziger Verein zur Aufgabe gemacht, mit vielen Kampangnen, für das Recht der Verbraucher auf ehrliche und gesunde Lebensmittel und gegen die verbraucherfeindlichen Praktiken der Lebensmittelindustrie und der Politik zu kämpfen. Darum unterstützen wir gerne die Wahl zum "Goldenen Windbeutel 2010" mit der die Hersteller der dreistesten Mogelpackung bei Lebensmitteln "gekürt" werden.

Worum geht es beim "Goldenen Windbeutel"?
Mit der Kampagne www.abgespeist.de und - der Verleihung des
"Goldenen Windbeutels" macht foodwatch anhand von konkreten Produktbeispiel auf
das Thema Etikettenschwindel bei Lebensmitteln aufmerksam. Dahinter steckt die
Überzeugung: Nur durch Öffentlichkeit ist es zu erreichen, dass die Kunden ihren
berechtigten Ärger auch gegenüber den Unternehmen zum Ausdruck bringen - und nur
dadurch können diese zu einer Änderung ihrer Werbepraktiken gebracht
werden.

Bei den Kandidaten handelt es sich um eine Bio-Limo voller Aromastoffe aus dem Labor, eine überteuerte Tütensuppe in der Dose, einen überzuckerten Kinderdrink, ein Physalis-Wellness-Getränk ohne Physalis und eine Pastasauce, bei der eine Zutatenverschlechterung als Rezepturverbesserung verkauft wurde. Ausführlich vorgestellt werden sie in einem Film, in dem auch unsere prominenten Juroren erklären, warum sie gerade diese Produkte nominiert haben. Den Film finden Sie unter: http://www.youtube.com/foodwatchTV.

Wer verdient den goldenen Windbeutel? Abstimmen können Sie bis zum 22.04.10 unter www.abgespeist.de oder direkt hier, danach wird dem Produkt, von welchem Sie sich am meisten in die Irre geführt sehen, der "Goldene Windbeutel" verliehen:

Gerd Vanselow lädt ins Citykino zum Film über das Kenia-Projekt

von Nina Brunner

Und noch ein Event heute Abend… Gerd Vanzelow zeigt heute Abend im Citykino Hersbruck seinen Film über das Kenia-Projekt. Wie letztes Jahr auch ist der Film ein up-date mit alten und neuen Szenen und Interviews, er zeigt aber auch die Fortschritte des Projekts. Der Eintritt ist frei!

Schülerinnen

Fortschritte des Kenia-Projekts

 „Die Hilfe geht weiter“ ist der Titel des Filmes von Gerd
Vanselow, der am Mittwoch, 24. März, um19:30 Uhr im Hersbrucker City Kino
Hersbruck läuft. Er informiert  über das
Hersbrucker Hilfsprojekts für Straßenkinder und Aidswaisen in Kenia, das die
Familie Vanselow in Zusammenarbeit mit dem Weltladen Cocoyoc vor drei Jahren gegründet
hat. Mit den Spenden aus Hersbruck werden inzwischen 14 Kinder im kenianischen
Hochland unterstützt. Es sind Straßenkinder und Aids-Waisen, denen durch die
Finanzierung von Heimplätzen und Schulen ein Leben auf der Straße erspart
wurde. Der neue Film zeigt am Beispiel des ehemaligen Straßenjungen Munene und
der Aids-Waisen Anne (Foto 2.v.re.), wie die Hilfe den Kindern zugute kommt,
und informiert über die Fortschritte des vergangenen Jahres.

Filmplakat_maerz_2010_aller  

Infos zum Citykino Hersbruck: http://www.kultkick.de/

Zum Beitrag vom Dezember 2009: Cocoyoc lädt zum Filmabend "Zwischen Müll und Hoffnung"

Alle Infos zum Cocoyoc e. V.:
http://www.cocoyoc.de/ und http://www.cocoyoc.de/hilfe.html

HZ Artikel vom 24.03.: „Zwitschernde Pizza“

von Nina Brunner

Die Hersbrucker Zeitung hat heute einen Artikel über das Twizzaessen veröffentlicht. Die Hersbrucker Twitterszene traf sich letzten Mittwoch bei uns in Unterkrumbach zu Pizza und Web2.0-Ausstausch.

HZTwitterHersbruck


Zwitschernde Pizza

Internetplattform „Twitter“ hat Anhänger in Hersbruck
UNTERKRUMBACH/HERSBRUCK (ap) –
Es musste schon eine Pizza in Form eines Vögelchens sein, um dem Motto des Abends gerecht
zu werden: Herwig Danzer hatte zum ersten „Twizzaessen“ nach Unterkrumbach geladen. Freunde und Neulinge des Internetnetzwerkes „Twitter“ aus Hersbruck und Nürnberg kamen bei ihm zum gemütlichen Schmausen zusammen.

Für Wolfgang Schröpfer ist „Twitter“ noch Neuland, der Abend eine Möglichkeit, sich an diese neue Form der Kommunikation über das und im Internet heranzutasten und sich von eingefleischten „Twitterern“, wie Möbelmacher Herwig Danzer, Tipps zu holen. Schnell kommen Schröpfer, Jürgen Putzer, Markus Uhl und die anderen auf Chancen, Risiken und Möglichkeiten der Plattform zu sprechen: Wer kann lesen, was ich schreibe? Wann nerven mich die unzähligen Kurzbeiträge, bis zu welchem
Grad beinhalten sie für mich brauchbare Informationen?

Wie „Twitter“ genutzt werden könne, wussten die treuen „Twitterer“ zu berichten: als Forum,  Kontaktbörse oder – wie für Danzer – zur Präsentation seines Unternehmens. Markus Uhl von hersbruck.tv sieht „Twitter“ als Ersatz zum Newsletter: „Bis ich da einen verschicken kann, muss ich Informationen sammeln. Über „Twitter“ kann ich die News sofort ’raussenden.“

Der Clou am „Twittern“: Es passen maximal 140 Zeichen in eine Nachricht – quasi eine SMS ins World Wide Web. Außerdem ist der  Mikroblog, eine Art öffentlich einsehbares Mini-Tagebuch, ein Echtzeit- Medium. Heißt der „Tweet“ (engl. to tweet = zwitschern) ist sofort sichtbar. Jedoch nur, wenn man bei „Twitter“ angemeldet ist und die Meldungen einer Person als „Follower“ abonniert hat – man folgt
(engl. to follow) einem Autor, kann dessen Beiträge kommentieren.

Vor allem Medien können dank des Kurznachrichten-Charakters ihre Leser über aktuelle Meldungen auf dem Laufenden halten. Im Idealfall heißt das, dass der Reporter, der gerade bei einem Unfall ist, seine Meldung binnen Minuten über seinen Zugang zur Internetseite „Twitter“ an die Welt weiter gibt. Unüberprüfbare Falschmeldungen oder Gerüchte sind jedoch die Kehrseite der rasanten Information.

Im letzten Jahr hatte „Twitter“, das 2006 aus einem Forschungsprojekt heraus entstanden war, in
Deutschland knapp zwei Millionen Nutzer, vor allem im Alter von 35 bis 45. Jedoch statten die meisten dem sozialen Netzwerk nur einen kurzen Besuch ab. „Oftmals einfach aus Neugier“, wie Professor Jürgen Müller, Medienwissenschaftler an der Universität Bayreuth, weiß. „Twittern“ birgt eine Vielzahl kommunikativer Aspekte, zum Beispiel Austausch mit einer Personengruppe oder ’Partizipation’ an aktuellen Events.“ Es wird also beinahe alles „getwittert“: Alltägliches, Weisheiten und Ratschläge   finden sich in den „Tweets“, das sind die kurzen Beiträge der Internetschreiber.

Neben Privatpersonen, Politik und Medien haben auch Universitäten „Twitter“ für sich entdeckt. Die Nasa twittert gar aus dem All. Ein wichtiges Instrument war das Medium während der Proteste nach dem strittigen  Wahlergebnis im Iran, vergangenes Jahr: Trotz Internet-Zensur konnte die Opposition Informationen weltweit verbreiten. Das „Twitterfieber“ machte auch vor Hersbruck und Umgebung nicht Halt: Die Internetseite der Stadt, „hersbruck.de“, weist auf Veranstaltungen hin und die „Rathausblogger“ der Freien Wähler zwitscherten den Ausgang der Hersbrucker Bürgermeister-Wahl geschwind von den Internetseiten.

Für Robert Ilg war es wichtig, junge Leute mit diesem Medium zu erreichen  und „wenigstens ein bisschen mitreden zu können.“ Das kann der Marketing affine Danzer mittlerweile sehr gut. Er war es auch, der das „Twizzaessen“ mit kreiert hat. Wenn man doch über „Twitter“ im ständigen Kontakt stehe, warum dann ein Treffen im echten Leben? „Das Internet kann den persönlichen Kontakt nicht ersetzen“, gab er zu, bevor er sich wieder der Pizza widmete. http://twitter.com/hersbruck_de

Küchentrends 2010 in München war die Reise wert

Mein Gott wie hat sich diese Messe gemausert. War um 11 schon kaum mehr ein Parkplatz im ersten Untergeschoss, dafür der Empfang am Eingang durch viele freundliche Damen (und einige Herrn aus der Organisation) sehr angenehm. Ich war hauptsächlich wegen Miele und Jaksch (Tepan Yaki) dort, weniger wegen der Geräte, mehr um mal wieder ein paar Dinge durchzusprechen, zum Beispiel die Zusammenarbeit bei den Unterkrumbacher Werkstatt-Tagen vom 7. bis zum 9. Mai, wo wir wohl in Miele Backöfen und auf riesigen Yaksch-Tepans kochen werden (100 mal 70 cm Bratfläche). Die Idee waren Hühnerspieße vom Haas aus Ellenbach, aber noch sind wir für bessere Ideen offen. 

Den neuen Combidampfgarer von Miele erklären wir, wenn wir den ersten haben, was leider noch ein paar Wochen dauern wird, weil wir zu spät bestellt haben (Gnagnagna.)
P1010608

Christian Jaksch bekommt zusammen  mit Mitaussteller  Quirrenbach für Grauwacke den Preis für den puristischsten Gemeinschaftsstand der Messe, aber warum soll man Tepan Yakis in Grauwacke schon dekorieren, die sind schon völlig solo sooo schön. P1010583 Viel spannender sind die neuen Ideen für die Kombination mit dem Induktionswok oder dem dreiflammigen Induktionskochfeld von denen wir ausnahmsweise erst berichten werden, wenn sie lieferbar sind …

Sonderausstellung "Die Küche im Mittelpunkt des Lebens" durch die hochschule Coburg und DER KREIS, Leonberg

Leider haben die netten Mädels auf ihren Segways dieselben in diesem Jahr der vollen Hallen nicht mehr hergegeben und so bin ich bei den studentischen Küchenentwürfen gelandet, über die ich sogar ein Buch mitgenommen (Die Küche im Mittelpunkt des Lebens) hab.  Das schafft den Rekord, Ernst-Martin Schaible – wohlgemerkt Herausgeber, nicht Autor – auf den ersten paar Seiten 6 mal zu zeigen.  Da können wir natürlich nicht nachstehen, zumal auf der Küchentrendsseite auch nur sein Foto, statt den Entwürfen der Stundenten zu sehen sind. Vielleicht kann er ja gar nichts dafür, Autor Peter Döring meinte, Schaible sei ein Netter, lustigerweise ist Peter Döring genau der Peter Döring, durch dessen Zeichenschule ich autodidaktisch das Perspektivenzeichnen gelernt habe, vor zwanzig Jahren. 

Dafür hatte der Autor nichtmal nen weißen Stift dabei, um das gänzlich schwarze Buch zu signieren, aber vermutlich war ich der einzige, der den Autor-Buch-Signier-Affekt erlag. Viele der studentischen Visionen hab ich nicht begriffen, deswegen wollte ich das Buch ja mitnehmen, die CD der gemachten Films wurde leider nicht hergegeben – Schade drum. Vermutlich hätten alle viel mehr davon, wenn die kurze Phase der Aufmerksamkeit so gut wie möglich genutzt würde, zumindest für die Studenten.

P1010573 Unter den Gutmann Dunstabzugshauben bekam ich nicht nur Weißwürste aus dem VZug Dampfgarer, P1010578 sondern auch liebevoll und mühsam gezapftes Weißbier von Herrn Leihmeister.  P1010580

Für die Podiumsdiskussionen mussten die Teilnehmer mal wieder stehen. Hoffe, sie hat diesmal nich sooo lange gedauert, wie bei uns damals vor zwei Jahren, im letzten Jahr bekamen wir sogar Barhocker, so wie Veranstalter Michael Rambach auf viele Verbesserungsvorschläge aus den letzten Blogbeiträgen aufmerksam einging. Da weiß man wenigstens, warum man schreibt.

P1010600 Die Moderatorin (links) hat den Referenten der Bora Dunstabzugstechnik (die saugen in die Arbeitspaltte ab und nicht nach oben, wie der "normale Dunstabzug") grandios eigeführt, eine Perfektion, die nicht ganz durchgehalten werden konnte, aber die Stimmung war sehr postiv, die Zuhörer waren beeindruckt und die Messe wird sicher für alle Aussteller ein voller Erfolg werden. Morgen am 24. März (9 Monate vor Weihnachten) ist sie noch für Fachpuplikum geöffnet.

P1010639 Am Rückweg habe ich dann noch einen echten Zeppelin gesehen, den ich von Ingolstadt bis Feucht immer wieder mal vom Parkplatz aus fotografiert habe, weil ich es so toll fand, dass der auch mit guten 90 Sachen vorankommt. P1010644

P1010647 Fährt man einen Zeppelin eigentlich oder fliegt man den?

Interview auf der Küchentrends 2009

Küchentrends 08

Die Massivholzküchen der Möbelmacher

Die neue Fanseite bei Facebook


Gentechnik – Warum wir jetzt „NEIN“ sagen müssen

von Nina Brunner

BLUEPINGU_logo_www150Bluepingu lädt zusammen mit dem Bund Naturschutz zur Veranstaltung

Gentechnik – Warum wir jetzt „NEIN“ sagen müssen
23.03.2010 um 19:00 Uhr im Casablanca Filmkunsttheater

Überall wo die Gentechnik Einzug gehalten hat, sind Lebensgrundlagen auf das Massivste bedroht. Mit gentechnisch veränderten Saaten wollen Konzerne die Nahrung kontrollieren und so die Bauern und uns alle abhängig machen. Es wird Zeit, dass endlich die Wahrheit auf den Tisch kommt:

Ý  Warum ist die Gentechnik mit nichts vergleichbar, was es bisher gab?
Ý  Wie wirken sich Gentechnik-Nahrungsmittel auf unsere Gesundheit aus?
Ý  In welchem Ausmaß ist die Gentechnik schon verbreitet?
Ý  Warum geht es gerade jetzt um die Wurst? Was kann jeder Einzelne tun?

Antworten auf diese und andere Fragen gibt Mag. Klaus Faißner, freier Journalist, Wien zu seinem neuen Buch: "Wirbelsturm und Flächenbrand – Das Ende der Gentechnik" am Dienstag, 23.März 2010 um 19:00 Uhr Casablanca Filmkunsttheater, Brosamerstr.12, 90459 Nürnberg!

Informieren Sie sich kritisch und unabhängig über eine große Bedrohung und warum wir dennoch gerade jetzt vor einer einmaligen Chance stehen!

Eintritt: 4 Euro
Organisation: Bund Naturschutz Kreisgruppe Nürnberg und Bluepingu e.V.

Twizzaessen bei den Möbelmachern als Start der Hersbrucker Web 2.0 Geschichte?

TwizzaGruppenbildWEB

Fotos bei Ipernity

Knapp 20 Leute, die meisten davon Twitterer trafen sich am letzten Twittwoch in unserer Ausstellung zum Tabend-, bzw. Twizzaessen. Die noch überschaubare Hersbrucker Twitterszene war auf Einladung von Jürgen @juepu Purzer bei herwig @moebelmacher Danzer zu Gast und frönte dem Austausch von Erfahrungen im Web 2.0 (@ mit seltsamen Namen hintendran ist der "Nick", also der interne Twittername des Accountinhabers). TwizzaUbach10__0043 Der Backstein und der Miele Ofen drumrum gab sein bestes (280 Grad), es wurden anscheinend alles satt, denn es blieb was übrig. Eine kleine Vorstellungsrund war mir wichtig, dass sich die Gäste auch untereinander ein wenig kennen lernen können, denn wir hatten neben den üblichen TwizzaUbach10__0031 Kopie Kopie Verdächtigen aus Hersbruck auch einige Gäste aus Nürnberg, deren Web 2.0 Geschichte in die vorsteinzeitliche Zeit zurückreicht und deren Fachgespräche von uns Hersbrucker Alblern nur unzureichend entschlüsselt werden konnten. 

TwizzaUbach10__0026Aber genau dieser Austausch war ja auch das interessante, abgesehen von der ersten richtigen Twizza, für die  Dieter @vjdeedee Föttinger den ersten "Preis der nassen Kartoffel" bekamTwizzaUbach10__0047 . TwizzaUbach10__0036 Später zeigte er seine super Design-Schmutzmatten, die man sich selbst im Netz unter mymat.de gestalten kann.

TwizzaUbach10__0007 Die technische Ausrüstung war durchaus beeindruckend Markus @hersbrucktv Uhl filmte mit seiner neuen Canon, Thilo @pingu mit seiner EOS 5 D Mark II, ich machte auch ein paar Bilder und Andrea Pitsch, die neue und nette Volontärin bei der Hersbrucker Zeitung, schickte mir ihr tolles Gruppenfoto, das in 100 Jahren als das Symbol von Hersbrucks Aufstieg in den Web 2.0 Olymp gehandelt werden wird. Auch das ein oder andere Smartphone kam zum Einsatz, natürlich waren wir auch live bei Twitter vertreten.

Und wie immer, wenn ein paar Leute zusammensitzen, gibt es auch neue Ideen, im Moment denken wir über einen Hersbrucker Web 2.0 Abend im Rahmen unserer Werkstatt-Tage am 7. Mai inkl. Livestream ins Internet nach. Wer Ideen hat, kann sie hier gerne im Kommentar einbringen.

Unsere Gäste waren:


Kai Schmidt , Juergen Putzer , Helen Putzer , Thilo Schumann , Victoria Stengler , Kristian Biss , Thomas Geiger , Dieter Föttinger , Klaus Rostek , Ursula Pfeiffer , Herwig Danzer , Wolfgang Schröpfer , Robert Ilg  bzw. als Nick: @moebelmacher mit @robertilg @ursula_pfeiffer @KlausRostek@vjdeedee
@geigerfoto @khLindner @trotzik @neejle @pingu @hersbrucktv @juepu
@FotoSteinbauer.

Vielen Dank an unsere Gäste, war ein interessanter Abend und gleich am nächsten Tag hat Jürgen Purzer eine Facebook-Fanseite für Hersbruck gestaltet, die noch ein paar Fans gebrauchen kann, genauso wie die der Möbelmacher, die von Foto Steinbauer und von der Frankenalbtherme.

Fotos bei Ipernity

Das vorherige Twizzaessen in der Kaiserstraße im Abschlußbericht unserer Ausstellung ROHBAUexklusiv