Pulpo beim Menscooking

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Endlich mal wieder ein paar Männer beim Kochen in Unterkrumbach, das rein statistisch von Frauen dominiert wird, obwohl es doch eigentlich möglich sein sollte, dass Frauen UND Männer gemeinsam Freude am Kochen haben könnten. IMG_0771
Aber wir sind Gastgeber und nur bedingt für die Gender Correctnes des Hersbrucker Abendlandes  zuständig.

Und so ergab es sich, dass sich die in Fachkreisen berühmten "menscooker" anmeldeten. IMG_0789
Der nun folgende Text ist 100 Prozent Vorurteils- und Klischeefrei, wir begannen den Abend mit dem Auspacken der edelsten japanisch-damaszenischen Messer, gottseidank konnte ich mit meinen prall gefüllten Messerkoffer (Solicut) zumindest aufgrund der Messeranzahl mithalten, gemeinsam hätten wir von dem Wert der Schneidgeräte locker nen Kleinwagen kaufen können, vielleicht nicht ganz neu, aber vollgetankt.

Excurs: Warum wir alle Menschen zum Kochen einladen, aber nichts selbst organisieren, liegt einfach an de unmenschlichen Aufwand, der heutzutage notwendig ist, um ca. 10 Menschen zur gleichen Zeit zusammenzubringen, selbst im Namen der schönsten Messer oder der besten Küchen. Wenn aber jemand unserer Freunde oder Kunden das übernimmt, können wir jederzeit Kochsessions veranstalten. Excurs Ende.IMG_0781

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Wir waren zu sechst, was angenehm überschaubar ist und widmeten uns neben hochgeistigen Diskussionen über Küchen und EU-Themen dem Pulpo, den man auch gemeine Krake nennt und der nur ein entfernter Verwandter des frittierten Ringchens im Gefrierregal ist, (die Kalmare heißen). Die Reisenkraken (meinte eigentlich Riesenkraken, aber die reisen bestimmt auch gerne) sind uns ja von Jules Verne bekannt, unsere waren ebenso wirbellos und kleiner, aber in richtig groß (bis zu 5 Metern Spannweite!) will man denen in Badehose vermutlich auch nicht begegnen, das kommt zum Glück auch nur selten vor, vor allem in der Metro. Übrigens sind diese Weichtiere super intelligent, was ein paar Filmchen bei You Tupe belegen, wo sie Marmeladengläser mit Schraubverschluss öffnen.

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Jedenfalls hatten wir ne Menge Spaß beim Kochen und Essen, verloren und gewannen gewettete Sektflaschen beim Rösle Rätsel ("Kann nicht sein, dass Du ´ne IMG_0828
Kartoffelpresse von Rösle hast, die haben nie eine hergestellt." In Anwesenheit eines Rechtsanwaltes (Notar war verhindert) bestätigte die Ehefrau am Handy den Rösle Aufdruck, allerdings vom Kartoffelstampfer, wie sich erst am nächsten Tag fairerweise IMG_0820
herausstellte). Michael konnten wir nur durch Totalentzug aller greifbarer Lebensmittel vom Tepan Yaki wegzerren, ein berüchtigter Ernährungesperte experimentierte bis zur Verzweiflung mit Gnocci im Dampfgarer und die Nachtischfraktion begeisterte mit liebevollem Obstsalat mit raffinierter Creme und perfekten Orangenfilets.   IMG_0827

Immerhin lobte Ute tags darauf die sauberen Küchen, was wir wieder vorurteilsfrei zur Kenntnis nehmen.

Mehr Fotos bei Wuala.

Die Massivholzküchen der Möbelmacher

Die Kategorie "Die Küche zum Kochen" im Nachhaltigkeitsblog

Dichtercafé mit ensembleKontraste

von Nina Brunner

DichtercafeSonntag 1.2.09, 17 Uhr

Tafelhalle Theatercafé

Dichtercafé

H.M.Enzensberger "Josefine und Ich"

F.Schubert "Sonatinen für Klavier und Violine"

mit Thomas Witte & ensembleKONTRASTE

Eine geradezu unheimliche Begegnung: Joachim, ein durchaus vernünftiger junger Mann von dreißig Jahren, erfolgreicher Wirtschaftsexperte, gerät im Herbst 1990 in die Fänge einer rätselhaften, herrschsüchtigen alten Dame, die mit ihren 75 Jahren auf eine stolze Karriere als Sängerin zurückblickt. Diese Frau kennt keine Selbstzensur. Josefines Ansichten, die sie ohne Rücksicht auf Konvention und Logik vertritt, empören und faszinieren ihn. Was steckt hinter ihren schillernden Erzählungen? Phantasiert Josefine? Lügt sie? Kann sie überhaupt singen? Wovon lebt sie, und welche Rolle spielt ihre greise polnische Dienerin Fryda? Joachim, der sie seit ihrer ersten Begegnung regelmäßig besucht, wird zum Detektiv, zum Forscher; aber zugleich sieht er sein eigenes Leben und Denken von dieser liebenswürdigen, aber "militanten Konservativen" in Frage gestellt.

Dichtercafeunten

HZ-Artikel: Ein Gästezimmer ohne Barrieren

 von Nina BrunnerHZ01-09HogaWEB

In der Hersbrucker Zeitung ist am 21.01.09 ein kleiner Artikel über unser barrierefreies Musterzimmer auf der HOGA erschienen:

 
Ein Gästezimmer ohne Barrieren

NÜRNBERG — Zusammen mit dem Bayerischen Hotel und Gaststättenverband (BHG), dem VdK und dem Bayerischen Familienministerium zeigen die Möbelmacher auf der Hotel- und Gaststätten-Ausstellung (HOGA) das barrierefreie Musterzimmer. Aus langlebigem und pflegeleichtem Massivholz – natürlich heimische Buche mit Rotkern – haben die Schreinermeister aus 09HOGAMiniköche001Unterkrumbach zusammen mit vielen
Fachleuten ein Zimmer entworfen, das alle Anforderungen an die Zertifizierung durch den BHG erfüllt und zusätzlich auch noch so attraktiv ist, dass es gerne von gesunden Gästen gebucht wird. Auf dem Foto zeigt Ute Danzer von den Möbelmachern Fachberatern aus München die Besonderheiten der Hoteleinrichtung und notiert gleichzeitig alle Verbesserungsvorschläge. Denn Barrierefreiheit soll nach der Meinung der Möbelmacher nicht mehr nur „rollstuhltauglich“ bedeuten, sondern auch Komfort, Großzügigkeit und sogar Luxus. Auf der HOGA laden sie Hoteliers zum Rollstuhlprobefahren ein um sie von den Vorteilen barrierfreier
Hoteleinrichtungen aus Massivholz zu überzeugen.
Foto: privat

Den Bericht, von herwig Danzer, zur Hoga finden Sie unter:
HOGA 09 – Der Rückblick auf die Nürnberger Hotel- und Gaststättenausstellung

Alles zum Thema Barrierefreiheit finden Sie auf der bei den Möbelmachern auf
der HOGA-Sonderseite und
Das barrierefreie Hotelzimmer

Der Schattenanger bei Sendelbach, ein Hutanger mit Charakter

von Alice Niklaus

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Beim Versuch, den Angernamen auf dem Baumstamm als Projektfläche auch bildlich darzustellen, wurde ich von einem aus dem Hinterlohgraben heraufstürmenden Hasen dermassen erschreckt, dass ich beinahe auf die Nase fiel. Der schöne Kerl brach plötzlich aus seinem Versteck aus und flog im Galopp über die Wiese, über die vielbefahrene Strasse und weiter zum Hopfengraben. Womit auch schon mal die Vielfalt der Geländenamen rund um Sendelbach belegt ist.

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Über gefrorene Wiesen und Äcker fanden wir zum Anger, der schon lange auf meiner Liste wartete. Von weitem sieht er angepasst und brav aus. Beim Vorbeifahren ordnete ich ihn immer als wenig attraktiv ein und weil es ausserdem nirgends nach einem Parkplatz aussah und auch kein Weg zum Ziel erkennbar war, liess ich den Anger bis gestern unbesucht.

P1060675Der milde Vorfrühlingsnachmittag lockte uns aus dem Winterschlaf. Wir fuhren nach Sendelbach.
Mangels Weg querten wir Wiese und Acker, um bei den schönen alten Bäumen festzustellen, dass wir uns über einem steilen Graben befanden, eben dem Hinterlohgraben, worin das Wasser schnell und laut murmelnd dahinfliesst. Vögel in allen Grössen flogen her und hin. Fröhlichkeit allüberall, sogar bei uns, siehe Schattenbild.

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Unten im Graben liegt eine kleine Wiese, Teil des Angers. Ein Abstieg schien uns nicht praktikabel, zu steil, zu rutschig, zu viel Gestrüpp. Es blieb uns noch die Rückkehr ins Dorf, um dort doch tatsächlich einen Feldweg zu finden, der über eine Brücke auf die andere Seite des Grabens führt. Hier fliessen die beiden Bäche aus dem Hopfen- und dem Hinterlohgraben zum Sandbach zusammen.

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Und dann bot uns die Natur einen Eistisch von mindestens einem Meter Durchmesser an, der nur in der Mitte auf einigen Ästen verankert war und ansonsten wie eine weisse runde Platte etwa 10 cm über dem Wasser schwebte. Ein schnell vergängliches Kunstwerk, das uns noch längere Zeit über seine Entstehung nachdenken lässt.

Hier gehts zur Hutanger-Map!

HOGA 09 – Der Rückblick auf die Nürnberger Hotel- und Gaststättenausstellung

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Vier Tage haben Ute und ich auf der Hotel- und Gaststättenasstellung HOGA 09 in Nürnberg verbracht, eher mit gemischten Gefühlen, denn mit ungeahnter Begeisterung. Neben einigen schönen Kontakten zu Rollstuhlfahrern,  Hoteliers und Köchen, gab es trotz ganz vieler Menschen einiges an Leerlauf. Der Ingenieur aus Sachsen vom Nachbarstand meinte sogar: "Wusste gar nicht, dass es in Bayern so viele bizarre Menschen gibt." Hoga09_70 Kopie

Da war es schon ein Highlight, wenn der Rollstuhlfahrer Bernhard Endres vom "Netzerk Barrierefrei Reisen" interessierten Berufsschülern die einfachen Regeln zur Zertifizierung von barrierefreien Hotelzimmern erklären durfte. Überhaupt war es sehr angenehme, dass Bernhard für Herrn Schieder eingesprungen ist, denn seine Erfahrung und Glaubwürdigkeit waren für die wirklich interessierten Besucher sehr wichtig.
Allerdings, genau genommen, interessierte sich fast niemand für das Thema "Barrierefrei", sogar der offizielle Messerundgang flüchtete nach dem Besuch des Nachbarstandes "Gastronomiereport" zum nächsten Bierchen, obwohl unser Stand vom Messeveranstalter Afag und vom wichtigsten Gast, dem Bayerischen Hotel und Gaststättenverband organisiert wurde. Das war wirklich sehr traurig und man fragt sich, für wen wir hier den Dödel machen und vor allem warum. Wie schon befürchtet, ist auch aus dem Zeitungsbeitrag über barrierefreie Hotelzimmer in den Nürnberger Nachrichten nichts geworden, nur unsere lokale Hersbrucker Zeitung brachte einen Artikel darüber.   

Sicher ist die unglückliche Platzierung des Standes ein Grund für die bescheidene Resonanz, zum anderen aber auch die Tatsache, dass sich fast ausschließlich Hoteliers für Barriefreiheit interessieren, die Freunde oder Familienmitglieder mit Behinderung haben. Für fast alle anderen ist es mit den üblichen Begründungen uninteressant ("geht nicht im alten Gebäude", "da müsste man ja…", "den anderen Gästen wäre das sicher nicht recht …".

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Trotzdem haben wir auf der HOGA ein paar wenige Menschen getroffen, die sich Gedanken über die Einrichtung der Hotelzimmer mit Massivholz und auch barrierefrei machen, mit denen wir gerne zusammenarbeiten werden. Mal sehen was rauskommt, in Unterkrumbach wären die sicher nicht zufällig  vorbeigekommen.Hoga09_21 Kopie Auch die nette Nachbarschaft mit der Brauerei Kitzmann und Rene´ Marks von der mobilen Bar Funky-Monkey, (am Foto ganz rechts) dessen Gläserpülmaschine uns den Aufenthalt sehr erleichterte, war ein angenehmer Aspekt der Messe.Hoga09_29 Kopie

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Nachdem  die HOGA auch die Zeit der Grippewelle in Nürnberg war, sind am Stand des Bayerischen Hotel- und Gaststätenverbandes BHG viele Leute ausgefallen, so habe ich den Moderator der Kochshows einige Male vertreten und bin dabei auch freudig auf unsere Miniköche gestoßen, die die Show mit Ihrem Einsatz und ihrer Liebenswürdigkeit bereichert haben.

Am Rückweg von den Kochshows zum barrierefreien Stand habe ich die Shows von zwei fitten Barkeepern gesehen, die ich glatt filmen musste: 

Hoga09_44AndreasPflaum
 Interessant war auch der Stand und das Programm von Andreas Pflaum (Pflaums Post Hotel Pegnitz), der die "Wunderbare Welt der LOHAS" (Lifestyle of Helath and Sustainibility) beschwor und in seinem DIN A 3 Programmheft nicht müde wurde die "Lohas Deutschland" zu Hoga09_56umschwärmen, ohne allerdings bei der Auswahl seines umstrittenen Strompartners bonus strom (den wir nicht verlinken, nur auf die Hilferufe der Anwender, und den Artikel "Bauernfängerei" bei n-tv)) auf deren Ziele wirklich Rücksicht zu nehmen. Eine homepage mit dem Namen Holz-von-hier.de ist natürlich sehr interessant, aber leider nicht erreichbar. Faszinierend war die Energie mit der der beeindruckende Vorzeigehotelier zum Teil sogar ohne Publikum seine wichtigen Erkenntnisse referierte. Die an sich attraktive Standgestaltung wurde durch einen unmöglichen Platz hinter "unserem" N-Ergie Truck (in dem wir schon zwei mal die Bioerlebnistage durchkochten) nahezu unerreichbar gemacht. Schade, das Thema "grünes Hotel" hätte größere Aufmerksamkeit verdient.

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Fazit: Der Messeauftritt mit dem "barrierefreien Hotelzimmer" auf der HOGA 09 hat noch ein großes Verbesserungspotential, das wir beim nächsten Mal sorgfältig aus- und einarbeiten sollten. Denn letztlich geht es darum, den Tourismus in Bayern auch für Rollstuhlfahrer attraktiv zu machen. Wer diese Zielgruppe ausgrenzt handelt weder moralisch, noch betriebswitschaftlich vernünftig, denn auf lange Sicht werden immer mehr Menschen sich über den Komfort von barrierfreien Zimmern freuen.

Eine echte Freude bei den Kochshows waren unsere Miniköche, auf dem letzten Foto Paula Zimmermann und Magdalena Ilg.

Alle Fotos bei ipernity.

Die HOGA-Sonderseite der Möbelmacher

Das barrierefreie Hotelzimmer

Der ungestüme Hutanger von Artelshofen

von Alice Niklaus

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Der Morgen des vergangenen Sonntags war noch jung, als wir uns auf Artelshofen einstellten. Schon oft bis zum Wanderparkplatz gefahren, aber noch nie weiter über den Tellerrand geschaut. Dabei ist in diesem Dorf einiges zu entdecken. Zum Beispiel dieses schöne alte Fachwerkhaus und der Rauch, der uns mit seinem schrägen Verlauf eine Wetterverschlechterung anzeigte. Noch aber wärmte uns der Sonnenschein das Herz. Da wo wir herkamen war es nämlich neblig.

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Ich bin letzthin auf einen für mich neuen Begriff gestossen, den ich hier gleich anwenden werde. An Ende des Dorfes bogen wir auf der orografisch linken Seite der Pegnitz in die Strasse "Zum Wallstein" ein, das heisst also der Fliessrichtung des Flusses entsprechend links. Die familiäre Beziehung zu einem Wasserbau-Ingenieur bringt neue Einsichten. Oberhalb der Strasse nach Hartenstein liegt der ungestüme Hutanger. Steil, steiler, am steilsten!

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Bis zur eingebeulten Tafel für Landschaftsschutzgebiet gingen wir hoch. Unterwegs trafen wir auf eine akkurat aufgebaute Steinmauer mit einem natürlichen Spalt mittendurch. Sieht aus wie vom Steinmetz für die Ewigkeit gemeisselt.

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Bei den Tafeln Lehmleiten/Am Haar erwartete uns der gemütlichere Teil des Hutangers mit Hecken, Wiesen und Jungwuchs. Hier entstand dann auch der Plan, an einem wärmeren Tag nach Hartenstein zu wandern. Dort wartet noch ein Anger auf uns.

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Neugierig schnupperten uns diese Ziegen an. Sie hatten aber nicht auf uns gewartet, sondern auf den Jeep, der kurz nach uns ankam und dessen Fahrer ihnen Futter brachte. Machte nichts, über die schönen Tiere mit dem gepflegten Fell freuten wir uns. Als wir erfuhren, dass sie nicht zum Beweiden auf den Anger geführt wurden, sondern für ein anderes Schicksal bestimmt sind, schlug die Freude in Bedauern um. Ziegenkäse lieben wir. Auf Ziegenfleisch verzichten wir vorläufig.

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Unsere winterliche Hutangerwanderung endete mit einem nachdenklichen Blick auf das Dorf Artelshofen, über dem noch ein paar flache Sonnenstrahlen den Nebel zurückhielten. Es sollte bald regnen.

Hier gehts zur Hutanger-Map!

HOGA 09 – der Aufbau ganz barrierefrei

AufbauMömaBuchstabenWEBAm Sonntag beginnt die HOGA, am Freitag um 13:30 sollte unser Stand schon pressetauglich sein. Was uns natürlich sehr schmeichelt und wir aus durchaus nachvollziehbaren Gründen auch versuchen zu ermöglichen. Unter sträflicher aber ertragbarer Vernachlässigung der Mittagspause von Mathias und Matthias. Klar, dass es wegen Schöller dann doch ´ne Stunde länger dauert, aber was ist das schon im Vergleich zur Hoffnung auf einer Erwähnung in unseren einschlägigen Zeitungen? Drei Minuten vor dem um 16 Uhr vereinbarten Kundentermin in Unterkrumbach war ich ja schon wieder da und die Kunden kamen 2 Minuten zu spät, also gab es kein wirkliches Problem.

Aus unseren Erfahrungen auf der b_free Messe in Augsburg, wissen wir, dass es im Hotelbereich viel für die Barrierefreiheit zu tun gäbe, dass aber viele Hoteleigentümer immernoch Probleme mit Rollstuhlfahrern haben. Dass wollen wir ändern und selbst, wenn wir keine Hoteleinrichtung verkaufen sollten (was auf der b_free leider der Fall war) hoffen wir doch einige Menschen für die Vorteile der Barrierefreiheit begeistern zu können.

Wir freuen uns auf die Hoga und werden auch gerne auf der Showbühne für den erkrankten Moderator des Bayerischen Hotel- und Gaststättenvernbandes (BHG) einspringen, denn besonders mit dem BHG haben wir die Hoffnung, auf Dauer Qualität, Regionalität und Individualität als Qualitätsfaktoren zu transportieren.

Unser Qualitätsfaktor heißt Massivholz, denn nur aus diesem Material lassen sich Gebrauchsspuren von Rollstühlen problemlos entfernen. Wir werden unsere Aktivitäten in Richtung Hoteleinrichtung nach den Erlebnissen auf der Hoga ausrichten. Wir sind sehr gespannt, wie die Fachwelt auf unsere Vorschläge reagieren wird, für alle Verbesserungsvorschläge sind wir nach wie vor offen.

Weiterführende Seiten

Auf der Möbelmacherhomepage

Sonderseite Barrierefrei Einrichten und Wohnen

Das barrierefreie Hotelzimmer

Hoteleinrichtung der Möbelmacher

Das Hotel Grüner Baum Kühnhofen

b_free – Messe für barrierefreies Bauen, Wohnen und Leben für Alle


Im Nachhaltigkeitsblog
die Kategorie "Barrierefrei"

Die Pressemeldung der HOGA

AufbauHogaMömaBettWEB

Momente im Leben des Ahorn – Ausstellung in der Scholz-Galerie

In der Scholz-Galerie in Herbruck lädt die Künstlerin Dr. Anna M. Scholz zu Ihrer Fotografie-Ausstellung "Momente im Leben des Ahorn". Die Ausstellung der Werke ist von Januar bis März 2009, außerdem lädt Frau Scholz am Mittwoch, dem 21. Januar 2009 um 19:00 Uhr zum Werkgespräch.

Die Öffnungszeiten (Jour fixe) der Galerie sind jeweils mittwochs von 16 – 20 Uhr und nach Vereinbarung.

Scholz-Galerie
Hintere Schulgasse 1
91217 Hersbruck
Telefon 09151 – 7 01 86
www.scholz-meinatelier.de

Zur Homepage des Kunstmuseum Hersbruck

Über die aktuelle Ausstellung von Sabine und Mathias Deinhard im Hersbrucker Stadthaus

Newsletter Nr. 46: Rollstuhlprobefahren auf der HOGA und Tepan Yaki Sonderangebot

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Liebe Leute,

Probefahrten mit Sportwagen sind in der Zwischenzeit ein beliebter Preis bei Gewinnspielen. Einen Erkenntnisgewinn für gesunde Menschen erhoffen wir uns, wenn wir auf der Nürnberger Hotel- und Gaststättenausstellung HOGA eine Probefahrt im Rollstuhl anbieten. Denn mit wenig Aufwand lässt sich das Leben im Hotel oder der Wohnung für Behinderte erleichtern. Wer das mit dem VdK, dem Bayerischen Hotel und Gaststättenverband und dem Bayerischen Familienministerium entwickelte barrierefreie Musterzimmer ausprobieren möchte, bekommt von uns auch die Eintrittskarten dazu (solange welche da sind). Und wer sich schon immer mal einen Tepan Yaki anschaffen wollte, hat durch zwei Zufälle jetzt eine günstige Gelegenheit dazu.

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Die Themen heute:

1. Barrierefreies Hotelzimmer auf der HOGA

2. Tepan Yakis im Sonderangebot und andere Tipps für die Küche

3. Kalenderfragebogen

4. Cocoyoc hat neuen Laden

5. Classic-Aktion für Sofa und Sessel

6. Nachhaltigkeitskonferenz + Bloggertreffen rund um die Biofach

7. Pro Natura Möbelmesserabatt
für Matratzen und Zubehör

8. Lächeln im Weblog und andere Tipps

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1. Barrierefreies Hotelzimmer auf der HOGA

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Natürlich ist Barrierefreiheit nicht nur im Hotel, sondern auch zuhause ein wichtiges Thema, in das wir uns durch die Zusammenarbeit mit vielen Fachleuten sorgfältig eingearbeitet haben. Statt einfach nur "rollstuhltauglich" soll "Barrierefreiheit" auch Komfort, Platz, Lebensqualität ja sogar Luxus bedeuten. Wir bieten Hoteliers barrierefreie Zimmer an, die auch gesunde gerne buchen. Wir haben dazu eine Sonderseite auf der Homepage eingerichtet:

Barrierefrei Einrichten

Alle Aktivitäten dazu finden Sie in der Kategorie "Barrierefrei" im Nachhaltigkeitsblog.

Und wer uns auf der Hoga besuchen möchte, ruft uns einfach an: 09151 – 862 999, wir haben ein paar Karten.

Sonderseite HOGA

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2. Tepan Yakis im Sonderangebot und andere Tipps für die Küche

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So langsam sind wir als Spezialisten für Tepan Yakis anerkannt. Wir bekommen schon neue Geräte zum Testen von einigen Herstellern. Je zwei Einbau- und zwei tragbare Modelle unseres Lieblingstepans (Jaksch, bzw. Miele) können wir zum Sonderpreis anbieten. Die tragbaren je zwei mal bekocht, die Einbauteile nagelneu (aus denen man zunächst auch erst mal tragbare machen könnte, um sie später in die neue Küche einzubauen). Bis zu 500 Euro Ersparnis wären da drin.

Unsere Kunden (und die, die es werden wollen) können natürlich auch mal einen Tepan, einen Dampfgarer oder auch mal den genialen Pizzabackstein ausleihen und das passende Schärfgerät von Graef (135 €) zu unseren Jubiläumsmessern von Solicut ausprobieren.

Artikel über die unterschiedlichen Tepan Yakis im Blog.

Wie der Pizzabackstein begeistert

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3. Kalenderfragebogen

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Ende Februar verlosen wir wieder unter allen eingegangenen Fragebögen viele wertvolle Preise. Wer noch nicht dazu kam und das Formular nicht mehr findet, kann es sich auch hier herunterladen. Kalenderseite

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4. Cocoyoc hat neuen Laden

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Seit 25 Jahren sind wir beim Eine-Weltverein "Cocoyoc" Mitglied, er war bei den ersten, die den fairen Handel als wichtiges Kriterium für den Einkauf bezeichneten. Jetzt ist der Laden wenige Meter in eine deutlich bessere Lage umgezogen. Richtig modern sieht er aus, und lädt zum Kaufen mit guten Gewissen ein. Im Weblog stehen gleich zwei Artikel über die Eröffnung.

Artikel von Alice Niklaus mit Nachtrag von herwig

Zeitungsartikel

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5. Classic-Aktion für Sofa und Sessel

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15% gibt es das ganze Jahr über für den genialen Relaxsessel Yoga, das Sofa Linea und die Sesselserie Vinci. Alle Modelle und die Basispreise auf der Sonderseite.

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6. Nachhaltigkeitskonferenz + Bloggertreffen rund um die Biofach

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Auch das Bloggertreffen während der Biofach wird wieder stattfinden. Alles Wissenswerte für Nachhaltigkeitsblogger findet sich in unserem Nachhaltigkeitsblog.

Was die Möbelmacher mit der ersten Nürnberger Nachhaltigkeitskonferenz zu tun haben, haben wir im Nachhaltigkeitsblog veröffentlicht.

Interview zur Nachhaltigkeitskonferenz im Blog
Die Hauptseite der Nachhaltigkeitskonferenz
www.sustainability-conference.de

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7. Pro Natura Möbelmesserabatt für Matratzen und Zubehör


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Lustigerweise bietet Pro Natura für zwei Wochen einen Messerabatt anlässlich der Möbelmesse, an der sie in diesem Jahr gar nicht teilnehmen. 10%  auf alles außer Tiernahrung. Die Pro Natura homepage.

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8. Lächeln im Weblog und Werksgespräche

+++ SchmeißdieMöbelaus-dem-Fens
Manchmal tauchen im Nachhaltigkeitsblog auch Einträge auf, die eher zum Schmunzeln sind. Zum Beispiel die Geschichte der heiligen drei Königinnen oder wie man die Hotelzimmereinrichtung aus dem Fenster wirft. All diese Beiträge kann man übrigens über die Kategorie "Lächeln" auch direkt anklicken: Kategorie Lächeln


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Einladung zum Werksgespräch mit Anna M. Scholz am 21. Januar um 19:00 Uhr in der Scholz-Galerie +++ Woodstop Werksgespräche im Stadthaus +++ Die neue Sonderseite über das Hotel
Grüner Baum in Kühnhofen +++ Stummfilmtag Erlangen mit dem Ensemble Kontraste nicht verpassen +++

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BrandeinsAboGeschenkWEB
Vielen Dank für die vielen lieben Grüße, die uns nach dem Weihnachtsnewsletter erreicht haben (Gabriele Fischer von brandeins hat sich sogar für unser Zitat bedankt – wir haben noch brandeinshefte für Testleser). Schön zu wissen, dass da draußen Menschen leben, die sich über unsere Nachrichten freuen. Für Lob und Tadel steht Ihnen auch immer unser Gästebuch, die Kommentarfunktion im Weblog und natürlich die Telefonleitung offen. Wir würden uns freuen, Sie mal wieder persönlich in Unterkrumbach begrüßen zu dürfen, für einen Cappuccino oder ein Gläschen köstlichen Schaumweines ist (fast) immer Zeit.

Ihre Möbelmacher
herwig Danzer

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Alle Newsletter im Archiv
Sollten Sie wirklich keine Mails mehr von uns wollen, mailen Sie einfach an

mailto:abbestellen@die-moebelmacher.de

Anregungen und Kommentare:
mailto:herwig.danzer@die-moebelmacher.de
website: http://www.die-moebelmacher.de
weblog: http://nachhaltigkeit.blogs.com/
Unterkrumbach 39
91241 Kirchensittenbach
09151 – 862 999
Geschäftsführer: herwig Danzer und Gunther Münzenberg
Amtsgericht Nürnberg HRB 14700
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Neue Geschäftsräume für Cocoyoc

von Nina Brunner

Heute brachte auch Viola Rosbach von der Hersbrucker Zeitung einen Artikel über den neuen Laden unseres "Eine Weltvereins Cocoyoc."  Der Artikel von Alice Niklaus mit herwigs Nachtrag  zum gleichen Thema ist hier zu finden.

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HERSBRUCK – Das neue Geschäft des Cocoyoc-Weltladens in der Prager
Straße wurde mit einer kleinen Feier eingeweiht. Viele Freunde und
Förderer kamen zur Einweihungsfeier mit Sektempfang und gratulierten zu
dem gelungenen neuen Laden, der durch seine gute Lage in der Innenstadt
und eine schöne Inneneinrichtung besticht.

Das hat der Verein
„Cocoyoc Hilfe durch Gerechtigkeit “ vor allem der Familie Fritsch, den
Eigentümern des Ladens, zu verdanken. Sie haben sich als sehr großzügig
erwiesen und dem Verein die gesamte Inneneinrichtung des Geschäfts
geschenkt. Auch „Die Möbelmacher “ geizten nicht mit Unterstützung: Sie
fertigten die Theke und verschiedene Regale. Musikalisch untermalt
wurde die Einweihungsfeier von dem Trio „Fürst Class “. Die Gruppe
erfreute das Eröffnungspublikum mit instrumentaler Musik von Geige,
Gitarre und Conga.

Produkte aus fairem Handel

Der
Cocoyoc-Weltladen verkauft ausschließlich Ware aus dem fairen Handel.
So nehmen die Produzenten – meist sind es Familienbetriebe – mehr ein
als durch den konventionellen Handel. Die Mehreinnahmen kommen sozialen
Projekten wie Weiterbildungsmaßnahmen oder der medizinischen Versorgung
zugute. Seit einiger Zeit unterstützt der Verein Cocoyoc auch ein
Straßenkinderprojekt in Kenia. Hier konnte inzwischen acht Kindern der
Zugang zu einer Schule ermöglicht werden. Spenden sind weiterhin sehr
willkommen.

Dass der Ladenbetrieb so reibungslos funktioniert,
ist den beiden Beschäftigten des Vereins und den vielen ehrenamtlichen
Helfern zu verdanken, die zwei bis vier Stunden pro Woche im Laden
arbeiten.

Viola Rosbach

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Artikel zum gleichen Thema von Alice Niklaus