Advent, Advent ein Albfeuer brennt

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Das fränkische Albfeuer ist ein Symbol für den Initiativkreis Holz aus der Frankenalb, der ein Bewusstsein für die Verwendung des heimischen Holzes schaffen will. Albfeuer_1_Advent_27
Bei uns kann man die edel gesägten Stämme für 12 euro mitnehmen. Als Adventskranz, als Wärmeplatz nicht nur für Raucher, als Alternative zur aktuellen Lichtverschmutzung im Nachbarschaftskampf um das größere Rentier.Albfeuer_1_Advent_28

Man kann sogar drauf kochen, so wie das die Waldarbeiter seinerzeit gemacht haben. Und man kann es auch löschen, um die nächsten Adventssonntage daran weiterzuarbeiten.

nicht-erschienen.de

In der W&V (Werben und Verkaufen, Fachzeitschrift für Werbefuzzis) entdeckt: Auf nicht-erschienen.de veröffentlicht Tanja Schwarzenbach eigene und Artikel und Fotos von Kollegen, die nie erschienen sind. Am Ende des Artikels steht dann auch immer warum. Könnte ja auch eine interessante Quelle für Verlage sein, die nach einer guten Geschichte suchen, die noch frei ist. Im Grunde erfüllt unser Weblog manchmal einen ähnlichen Zweck. Wenn wir Texte für die Hersbrucker oder andere Zeitung schreiben, haben wir hier mindestens eine Zweitverwertung und wenn sie gar nicht erscheinen, wenigstens einen kleinen Trost. Oder einen Möglichkeit, das Original gegen die gekürzte und/oder entstellte Fassung antreten zu lassen.

Nachtrag: Micha Wenzl von Bioemma hat es schon früher entdeckt.

Ein gute Bücherreihe mit der gleichen Idee aber aus der Werbebranche hieß übrigens "Rejected".

Oberkrumbach: der wahre Ochsenanger!

von Alice Niklaus

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Im zweiten Anlauf stelle ich hier den richtigen Ochsenanger vor. Links an der Strasse nach Oberkrumbach. Ochse sein ruft bei mir die Vorstellung von schwerer Arbeit als Zugtiere wach. Während unserer Anwesenheit auf dem Anger fuhr ein monumentaler Traktor zur Arbeit  beim P1060506Holzlagerplatz. Früher Ochsenarbeit?

Kennst du ein Dorf, das mit Z anfängt und mit a aufhört? fragte Waldemars Vater seinen Sohn. Antwort: Zchrumba. Das Dorf am Ende des Tals ist so friedlich und schön, dass wir es oft mit viel Lust durchschlendern. So auch an diesem kalten, sonnigen Wintertag. Unerwartet beäugen uns knudelige Schafe. Die Unterhaltung geschieht leider nur einseitig!

Beim nächsten Ausflug nach Oberkrumbach kommt der Holzanger dran.

Zur Hutanger-Map

Pferdefachleute und -Freunde gesucht

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Unsere Werbeagentur Prisma aus Hersbruck macht sich auf dem Rücken der Pferde auf zu neuen Ufern. Seitdem Christian Lüke das Reiten (Strecke) als Sport entdeckt hat, will er auch was für die vielen Reiterinnen und Reiter tun, die ständig auf der Suche nach dem ultimativen Tipp sind. 4

Also plant er ein richtig großes Portal für alle Reitsportarten, für dessen Verwirklichung er noch ein paar fähige Leute sucht. Wer Pferde mag und regelmäßig Zeit investieren kann, könnte hier ein Betätigungsfeld finden, das neben dem Glück der Erde auf dem Rücken der Pferde auch Geld abwirft. Seine Partnerin Barbara hat das so formuliert:

Webauftritt für Pferd und Reiter -  Verstärkung gesucht!

 

Interessant für alle, die in ihrer Freizeit reiten, privat oder gewerblich mit Reitsport oder Pferden zu tun haben:9

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Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren – bis Juni 2009 realisiert PRISMA. ADVERTISING, Hersbruck  in Eigenregie einen umfangreichen Webauftritt im Bereich Information, Kommunikation und Entertainment rund um das Thema Pferd und Reiten im deutschsprachigen Raum. 5

Alle, die Interesse an einer Mitarbeit haben oder sich über den Webauftritt informieren wollen, sind herzlich eingeladen, mit der Firma PRISMA Kontakt aufzunehmen.

Aktuell gesucht werden nebenberufliche Mitarbeiter/innen für folgende Bereiche:

– telefonische Kundenberatung – Vorstellung des Konzepts bei unseren Gewerbekunden (Händlern, Reitpensionen, Reitställen usw.)

– Website-Betreuung – Mitwirkung im Forum, Erstellung neuer Einträge, Website-Pflege usw.

– Moderatorin für wöchentliches Online-TV – Redegewandt, witzig, sympathisch, natürlich
 

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Wer Lust hat, sein Hobby in Vollzeit zum Beruf zu machen, kann sich ebenfalls gerne melden.

Ab mitte nächsten Jahres suchen wir  für die Weiterentwicklung unseres Konzeptes, Verstärkung.
Junge Berufseinsteiger oder evtl. auch Interessierte an einer Ausbildungsstelle mit dem Schwerpunkt Werbung/Marketing können sich jederzeit an uns wenden.

Kontakt:

Barbara Gößwein

Kundenberatung & Projektmanagement

account executive & project manager

visit our website:
www.prisma-advertising.com

T. +49 9151 81787-20

Die RWE Mogelpackung mit Trio im Zündfunk

Hatte gestern mal wieder das Glück im Auto beim Zündfunk auf Bayern 2 reinhören zu können und war von der Geschichte echt entsetzt (als ZündfunkFans outeten wir uns schon seinerzeit  hier). Stefan Remmler und seine Kollegen aus den achziger Jahren waren zusammen Trio, das mit dem Lied Da da da bekannt wurde. Diese werben völlig ungeniert für einen Mogeltarif von RWE, der Atomstrom als CO² neutral bezeichnet. Die drei Jahre Preisgarantie (Trio!) machen ihn teuerer als den Standardtarif und sie verwenden zu 68 % Atomstrom, nennen das ganze aber ungeniert "ProKlima Strom 2011."  Auch andere Blogs, sogar vom Fach, finden das nicht sehr lustig, Greenpeace nahm die Geschichte gleich im Lügendetektor auf.
Mehr interessantes bei den Ruhrbaronen

Auch die Utopisten finden das gar nicht lustig.

Der unsägliche Spott mit Trio

Oberkrumbach: der Ochsenanger ganz in Weiss

von Alice Niklaus

Der erste Schnee, ein Sonntagmorgen und drei Anger nah beieinander in vollkommener Stille, das war wunderschön! Ein Mäusebussard flog auf und den Fuchs störten wir wohl beim Schlafen. Bevor er das Weite suchte, liess er uns noch wissen, dass er demnächst wieder einmal bei herwig vorbeischauen wird. Letztes Jahr hat es ihm gut gefallen im Areal der Möbelmacher!

Mehr über den Fuchs bei den Möbelmachern


Da stand er bis heute, dem 28. November, der Eintrag zum Ochsenanger. Ich musste ihn löschen, weil ich die falsche Wiese beschrieben und fotografiert habe. Hätte ich doch die Map von hutanger.de genauer angeschaut! So habe ich das Vergnügen, nochmals hinzugehen, mache ich ja gerne!

„Der kurze Holz-Weg“ abgearbeitet und die Gewinner gezogen

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Die Organisatoren und Protokollanten der Weltrestaurant-Veranstaltung des Initiativkreises Holz aus der Frankenalb trafen sich zur Nachbearbeitung im Grünen Zentrum in Henfenfeld. Weltr08freitag130ausschnitt
Volker Steinbauer, Spezialist für klimafreundliches Dämmen der Firma Stör und Steinbauer, hatte aus den je 4 Protokollen von neun Tischen eine Zusammenfassung erstellt, die auch für die Metropolregion interessante Gedanken und Ideen bot. Die ausführliche Diskussion diente neben der Dokumentation für den Hauptsponsor Holzabsatzfonds auch der Entwicklung neuer Ideen, wie das Bewusstsein für regionale Wirtschaftskreisläufe in der Bevölkerung gestärkt werden kann. Energietechnische Planungsvorgaben bei Neubauten durch die Kommunen wurden genauso auf Machbarkeit abgeklopft, wie das Probewohnen im Holzhaus oder Rückkaufswerte von Massivholzmöbeln.

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Vom Moderator des Bayerischen Rundfunks über die Mitveranstalter Metropolregion Nürnberg und der Clusterinitiative Holz&Forst waren sich alle einig, dass die Veranstaltung mehr in den Köpfen bewegt hat, als die üblichen Vorträge. Die ausgesprochen positive Stimmung bei dieser Veranstaltung mit vielen Fachleuten und Politikern fasste Hersbrucks Bürgermeister Wolfgang Plattmeier in seinem Statement so zusammen:

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"Die Jubiläumsveranstaltung des Initiativkreises Holz aus der Frankenalb
unter dem Motto "Der kurze Holz-Weg" war aus meiner Sicht eine
fruchtbare, informationsgebende und wissenserweiterende Veranstaltung
zum Thema "Regionalkreisläufe in der Metropolregion Nürnberg". Sehr
geschickt und durchaus für viele innovativ, stellte sich der Weg dar,
über die Methode "Weltcafe" Informations- und Meinungsvielfalt in Form
eines kurzweiligen Brainstormings zu erarbeiten und auszutauschen.
Hervorragend und anerkannt begleitet wurde die Veranstaltung durch
exquisite Speisen und Getränke. Nochmals herzlichen Dank für Idee und Einladung."

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Nach dem gemeinsamen Betrachten der Fotos und amüsanten Videos zog die Vertreterin der Metropolregion Nürnberg, Glücksfee Dr. Patricia Schläger-Zirlik, aus den richtig ausgefüllten Fragebögen die Gewinner der Preise. Die notorische Aufsicht übernahm Norbert Stör von der Firma Stör und Steinbauer.

Die Ballonfahrt gewann Hans Söhnlein aus Thalheim, der Rundflug mit dem Motorsegler geht an Peter Hendl aus Schnaittach und über die Holzenergie in frei wählbarer Form zwischen Pellets, Hackschnitzeln oder Kaminholz freut sich Heidi Förtsch aus Deckersberg. 

Alles Nachzulesen unter www.iniholz.de

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Das Resumee aus der Sicht der Metropolregion

Pressespiegel auf der Homepage

Experiment Weltrestaurant geglückt

Der kurze Holzweg, Samstag und Sonntag

Der Bericht über das Weltrestaurant am Freitag

Hintergrund des Weltrestaurants

Alle Fotos bei Picasa

 

Peinlich: Manuskript verschlampt bei der Vorstellung des Verbraucherwettbewerbs der Regionalbewegung

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Ganz genau haben Rainer Wölfel und ich den Grund für das Telefonat  nicht begriffen, aber das war ja auch nicht unsere Aufgabe. Netzwerk08_017
Wir haben wie immer getan, um was uns Heiner Sindel – bzw. noch viel netter, – seine Tochter Ilonka Netzwerk08_010
gebeten hat. Einfach, weil wir seit über 10 Jahren zusammenarbeiten, der Tag der Regionen eine gemeinsame Geschichte hat und weil es schön ist, zu beobachten, mit welcher Kreativität und Erfolg in der Öffentlichkeitsarbeit die Feuchtwanger ihre Projekte angehen. 

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Also warteten wir brav auf den Anruf per Mobiltelefon und machten uns anschließend auf den Weg ins Knoblauchsland, wo wir einen stummen Diener Giovanni und gottseidank auch ein der Veranstaltung fehlendes Rednerpult ausgeladen haben, an demselben ich erstaunt bemerkte, dass die erste Seite meines Aufzugsredenmanuskripts mit einer email vertauscht wurde. Angeblich war die spontane Dreiminutenrede besser als vom Blatt, aber das sagt Rainer bloß, weil er auf der Hinfahrt die Papiere durcheinandergebracht hat.

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Beim Treffen der Regionalbewegung im Gastaus Bammes in Buch war wieder einige Prominenz vertreten, trotzdem wäre es naiv zu behaupten, wir hätten uns um Aufträge gekümmert, das Presseecho für die Gesamtbewegung ist immer groß, der einzelne hat nur durch das ingesamt hoffentlich geförderte Bewusstsein für regionale Wirtschaftskreisläufe etwas davon. Das Naturschutzzentrum Wengleinpark und die Möbelmacher haben wie die anderen Direktvermarkter ihren Beitrag für regionale Wirtschaftskreisläufe geleistet und wurden mit einem feinen Regionalbuffet belohnt, Netzwerk08_044
während dessen man wieder mal nette Gespräche mit den Verbündeten der ersten Stunde und der letzten Stunden führte. Dafür vielen Dank an Ilonka und das Team der Regionalbewegung und bis zur nächsten guten Idee.

An dem vorgestellten Gewinnspiel mit interessanten Preisen kann man sich auch online beteiligen: www.regionalbewegung-mittelfranken.de, was den "Genuss" nicht schmälert. Jeder Teilnehmer ist wichtig, weil sich durch solche Aktionen der Politik gegenüber auch die Bedeutung und die Größe der regional engagierten und interessierten Menschen darstellen lässt, also macht gefälligst mit. Dort findet man auch alles Wissenswertes zur Regionalbewegung Mittelfranken.

Alle Fotos bei Picasa

Wo ist der Hubmersberger Anger?

von Alice Niklaus

Der Pommelsbrunner Ortsteil Hubmersberg liegt auf einer Anhöhe oberhalb des Leitenbachs zwischen dem Lochberg und dem Kreuzberg. Hier steht ein weitherum bekanntes Hotel-Restaurant. Ausserdem verstecken sich einige Häuser am nahen Hang hinter den Bäumen. Der Anger ist so leicht nicht auszumachen. Ich würde gerne mit jemandem aus dem Ort plaudern, finde aber keinen Menschen, weder auf Strass noch Flur. Gewandert bin ich schon öfters hier oben, kenne die Orte Bürtel und Hegendorf, habe meinen ersten Anger-Eintrag über den Hutanger in Heuchling verfasst, aber sonst? So bleibt es also beim Hutanger, weswegen ich ja auch hier bin. Da ich ihn nicht finde, mache ich aufs Geratwohl ein paar Fotos.

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Nach Rücksprache mit Rainer Wölfel weiss ich nun, dass sich der Hubmersberger Anger in einen Wald verwandelt hat. Solche ehemalige Anger, die nicht unmittelbar beweidet werden können, bleiben im Zustand eines Waldes, bis sich die Möglichkeit einer
Rückführung zu ihrem eigentlichen Zweck ergibt.

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Im Wald drin sieht es
eher wie in einer Ablage für Gartenabfälle aus. Ist dies nun der Anger
oder ist er es nicht? Gibt es wieder einmal Tiere, die hier weiden werden?

Zum Eintrag Heuchlinger Anger

Zur Hutanger-Google-Map