Aspertshofen: 2 Anger im lieblichen Sittenbachtal

von Alice Niklaus

Wie oft bin ich schon von Hersbruck nach Hohenstein gefahren ohne zu wissen, dass am Weg einer  der schönsten Hutanger liegt. Er heisst Unterer Anger, gehört zur Gemeinde Aspertshofen und liegt rechts der Strasse vor den ersten Häusern, das allererste ist das ehemalige Hirtenhaus. Da wo eine Tafel  zu einer bekannten Metzgerei hinweist, bog ich ab, wählte den letzten Weg rechts und ging zurück bis zur Weide. Links des Wegs grasten Kühe, sie haben Auslauf bis in den angrenzenden Wald.

P1040982Rechts des Wegs von einer blühenden Hecke abgegrenzt liegt der Untere Anger. Von hier aus konnte ich sogar die Trie bei Altensittenbach sehen und etwas näher die Hopfengartenmühle.

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Im Anger selbst stehen viele einzelne stolze, alte Bäume, sie sind rundum schön gewachsen, haben Platz und  man meint, dass sie sich dessen auch bewusst sind. Irgendwann werde ich vielleicht auch noch lernen, Bäume zu benennen. Eichen sind bestimm dabei! Da liegt man in einem Anger kaum falsch. Ausser im Auanger, aber dazu komme ich später.

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Zurück zum Dorf gehend freute ich mich auch noch an einem kleinen Weiher und machte mir so meine Gedanken rund um die vielen neuen Häuser und adretten Gärten, an denen ich vorbei kam. Aspertshofen scheint für junge Familien attraktiv zu sein. Das Fussballtor auf der Strasse aufgestellt, der erschreckend schnelle kleine Schumi auf seinem Renn-Kart, vor dem ich die Hühner schützen wollte (war nicht nötig, die Hühner waren pfiffiger, der Gockel hellwach), die spielenden Mädchen im Wald (nein, sie waren nicht gefährdet, ein Papa war unauffällig aufmerksam), selten gesehen.

Und nun kam der Moment, wo die veraltete topographische Karte Blatt Hersbruck von 1993 zum Zug kam. Der Auanger! Rainer Wölfels Punkt auf der Google Map hatte ich mir gründlich eingeprägt. Aber es kam wie schon einige Male, in der Natur sieht vieles anders aus als auf der Karte. Dass es steil bergauf gehen würde, war klar. Ein Wasserspeicher gleich unterhalb des Angers auch. Trotzdem war ich unsicher. Kurz und gut: Abbruch und die Buchhandlung Lösch war um ein paar Euros reicher. Die neue Karte von 2003 zeigt mir einen Wasserspeicher oberhalb einer Waldwiese, der Speicher unterhalb war wohl ersetzt worden. Da der nächste Morgen ein wunderschöner sonniger war, war eine neuerliche Wanderung zu zweit diesmal ein Vergnügen. Nochmals den schönen Unteren Anger begehen, nochmals die Kühe begrüssen und nochmals die Umgebung oberhalb Aspertshofen absuchen.

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Hier ist er, der Auanger. Voller alter Kirschbäume, die jetzt blühen. Es ist Mittagszeit, die Sonne schickt ihr Licht, so dass die Blüten zusammen mit den Flechten auf den Ästen wie Girlanden ausschauen.

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Eine Hilfe für andere Suchende: Wenn die Bäume in Reihen stehen und es ausschaut, wie wenn ihnen diese Reihen von Menschen vorgegeben wurden, dann ist dies meist ein Zeichen, dass hier einmal ein Anger beweidet wurde. So wie auf diesem Bild, links und rechts je sechs Stämme.

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Der Prosberger Anger

von Alice Niklaus

Vom Oberbecken her kommend gehe ich auf der Strasse zum Amphibienweiher  im Deckersberger Anger. Ich bin neugierig, ob sich nun Laich im Wasser findet. Bei meinem letzten Besuch am 4. April war dies noch nicht der Fall. Und tatsächlich sehe ich Froschlaich. Viel ist es zwar nicht, aber immerhin.

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Mein Ziel ist heute der Anger von Prosberg. Um die Mittagszeit  bin ich in Deckersberg angelangt.  Eine grosse Ruhe breitet sich über dem Dorf aus. Wer die Lerche gerne jubeln hört, hier ist sie zu finden.

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Ungefähr eine halbe Stunde später sehe ich in einer Mulde die Dächer von Prosberg. Mitten im Feld steht ein Häuschen. Als Zweck fällt mir nur ein Jägerausguck ein, mangels Bäumen, an die ein Hochsitz gebaut werden könnte. Der Baumstammwand links im Bild werde ich mich auf der Rückkehr widmen.

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Am Dorfeingang drehe ich mich nach einem Kreuz um. Wie konnte ich nur so gleichgültig und vergesslich sein! Hier ist vor elf Jahren eine junge Frau aus unserer Strasse in den Tod gefahren. Ich werde wiederkommen und Blumen mitbringen. Verzeih.

P1040938Dem Hang entlang gehe ich in den Wald hinein zum verbuschten Anger. Ich nehme jedenfalls an, dass es sich um den Prosberger Anger handelt, den Rainer Wölfel in seiner Map gepunktet hat!

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Der Rückweg ist der gleiche wie der Herweg, also komme ich an den Holzwänden vorbei. Ich stelle mich an die Wand und schätze die Höhe, so etwa um die vier Meter werden es sein. Auf dem Rest des Weges habe ich Zeit mir zu überlegen, wo die Baumstämme der geköpften Pyramiden wohl im Endverbrauch ankommen.

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Ist die Citta Slow?

von Thomas Geiger

Die Cittaslow Hersbruck hat eine neue Partnerstadt. Das wissen sie nicht? Doch: Die Cittaslow San Daniele. Schon seit dem Wochenende 18.-20.4. Da weilten nämlich Bürgermeister und eine kleine Stadtratsdelegation zur Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunde in Italien. "Heimat auf'm Teller" traf Prosciutto. Und keiner war dabei. Zumindest noch nicht die Hersbrucker Zeitung. Dort war ja wenigstens im Vorfeld die Tatsache verkündet, dass eine Delegation dorthin fahren wird. Aber die Vollzugsmeldung? Fehlanzeige. Zumindest mit Stand heute 28.4. Die Nachfrage über einen dabeigewesenen Stradtrat bei der Verwaltung brachte: Der Bericht (mit Bild!) wäre schon dort, aber noch nicht gebracht. Am Freitag hatte ich mich aber schon bei Redaktionsleiter Walter Grzesiek erkundigt. Niente (Das ist so weit ich weiß italienisch und heißt nichts; also bedeutet nichts; wieder missverständlich also: niente=nichts). Eben hab ich nochmal bei der HZ nachgefragt – Niente. Nichts angekommen. Wiederum Nachfrage HZ bei der Stadt, jetzt heißt es: "Ist noch in Arbeit, aber kommt heute".
Für mich als interessierten Bürger dieser Stadt und Pressemann mutet das nun schon alles etwas seltsam an. Da bekommt Hersbruck nach mehreren Jahrzehnten eine neue Partnerstadt. Die Ankündigung gibt es nach einer beschließenden Stadtrats- oder Ausschusssitzung, Eine Öffentlichkeitsarbeit zur Unterzeichnung findet praktisch nicht statt. Und ein mitfahrender Stadtrat meint: "Wen interessiert enn des, wenn mir da drei Tach hiefahrn und a politische Urkundn unterzeichner". Sollte nicht eine Partnerschaft, die irgendwann von der Bevölkerung mit Leben gefüllt werden soll, schon im besten Einvernehmen mit derselben begonnen werden? Und dann interessiert doch auch der offizielle Beginn.

Meine persönliche Meinung! Aber wahrscheinlich interessiert es ja wirklich keinen, oder?

 

San Daniele Schinken bei Wikipedia

San Daniele in Wikipedia mit vielen Links

Homepage von San Daniele (deutsch!)

Prosciuttosandaniele

Hersbrucks zweite Partnerstadt Lossiemouth bei Wikipedia

Grüner Baum Kühnhofen – Kräuterpädagogin im neuen Hotel

Aushubmitdeutschlandradio
Die Baustelle der Familie Eberhard hinter dem grünen Baum in Kühnhofen ist von unser Werkstatt 1218 Meter auf der Straße, 913 Meter Luftlinie entfernt. Das ändert zwar nichts dran, dass wir die Möbel für die neuen 15 Hotelzimmer trotzdem ins Auto einladen müssen, aber wenigstens ist die Anfahrt kurz. Im Moment diskutieren wir noch unterschiedliche Stile – etwas moderner, etwas landhäuslicher – aber in wenigen Tagen sind die Zimmer dann schon endgültig entworfen (hoffentlich). Das Foto zeigt Hans-Peter bei den ersten Aushubarbeiten, wie er nebenbei die Fragen für das Deutschlandradio beantwortet.

Anitakorrigiertweb
Parallel zum großen Anbauprojekt (werden wir noch öfter drüber schreiben) steckt Chefin Anita viel Zeit in ihr eigenes Wissen und absolvierte erfolgreich die Prüfung zur "staatlich qualifizierten Kräuterpädagogin." Auf der Hersbrucker Gewerbeschau haben wir schon gemeinsam in diesem Sinne gekocht (meine eigene Ausbildung zum Ernährungsexperten beinhaltete ja ebenfalls ein Symposium über Wildkräuter) Lwenzahnweb
jetzt bringt sich Anita auch voll in die Küche ihres Mannes Hans-Peter ein, mit dem wir seit dem Jahr 2000 auf der Consumenta gemeinsam kochen. Und wie das bei Wildkräutern so ist, ist alles von der Saison abhängig, deswegen steht jetzt bis zum 12. Mai Löwenzahn und die WilEberhardschubertdkräuter des Frühlings in allen Varianten auf der Speisekarte von Heimat auf´m Teller.

Sauerampfersuppe, Omlett mit Knoblauchsrauke oder Löwenzahn-Tiramisu hat sicher noch nicht jeder gegessen, wer will kann sich auch Löwenzahngelee oder Löwenzahnhonig mit nach Haus nehmen. Von all diesen Kräutern wird unser Freund, der Fotograf und Photopoolblogger Thomas Geiger schöne Fotos machen, die dann wiederum die von uns eingerichteten Zimmer dekorieren. Noch Fragen zu den regionalen Wirtschaftskreisläufen in der Hersbrucker Alb?

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Sicher wird auch die homepage bald aktualisiert und alle Infos bieten: www.gruener-baum-kuehnhofen.de
Unsere Anfänge in der Hoteleinrichtung sind auf der Homepage nachzulesen.

Auf Kräuterwanderungen können die Teilnehmer dann auch erfahren, wie der Löwenzahn zu seinem Namen kam, alles samt einigen Rezepten Nachzulesen auf der Kindergartenseite Oberlin in Geislingen.

und was Heinz Erhard zum kriegerischen Löwenzahn einfiel:

Löwenzahn ist schon seit jeher
als höchst kriegerisch verschrien,
denn er läßt bei gutem Winde
Fallschirmtruppen feindwärts ziehn.

Und ich sitz auf der Veranda
und verzehre meine Suppe –
und entdecke in derselben –
zwei Versprengte dieser Truppe.

Heinz Erhardt

 

Einladung zum Greencamp, der KarmaKonsum-Konferenz 2008

von Nina Brunner


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Christoph Harrach vom KarmaKonsumBlog lädt am 31.05.08 zum Greencamp, eine Konferenz bei der nicht die Veranstalter, sondern die Teilnehmer demokratisch über die Inhalte und Themen abstimmen. Das Greencamp wird ab 09:00 Uhr in Frankfurt im ökologischen Kongresszentrum Ka-Eins stattfinden.

Alle weiteren Infos zum Programm, den Referenten zur Anmeldung finden Sie unter:
http://karmakonsum.de/konferenz/

Senseason lädt zum offenen Sonntag mit Konzertspecial

von Nina Brunner

ThomasfriseurtischDer wohl schönste Friseursalon, Senseason in Regensburg, lädt am 27.04.08 ab 14:00 Uhr zum offenem

Sonntag und anschließendem Konzertspecial ein. Und das ganze auch noch für einen guten Zweck, die Marke Aveda initiert jedes Jahr im April den Earth Month, eine
weltweite Spenden- und Bewusstseinskampagne zum Schutze unserer Erde. Mehr Infos dazu, in der Einladung von Thomas Eusemann selbst:

Wir laden zu unserem offenen Sonntag am
27.04.08 von 14-18Uhr + Verlängerung ein.

Bei der Verlängerung treten Rebekka
und Dirk von 24Indigo (www.24indigo.com) auf.

24indigo, Rebekka (Vocals
und Keyboards) und Dirk (Backingvocals und Gitarre)
Avedaladenleute aus Regensburg erfinden
Songs, die süchtig machen. Ihre Lieder sind
kein fader
Eintopf, wie er derzeit
so häufig zu hören ist, sondern Songwriting deluxe und cooler Chillout mit
sanftem, leicht jazzigem Groove. Kein Wunder: Schließlich entstehen die meisten
Songs in der Küche, bei einem guten Glas Rotwein. Jeder Song wird so zu einem
verführerischen Fünf-Minuten-Nachtisch mit einer Prise Esprit und
Sexappeal.

Das Rezept: Mastermind Dirk schwingt den Kochlöffel und
schrummt die Gitarre,
während Rebekka mit fesselnder Stimme und genialen
Pianoklängen das Essen zur Sinnesfreude werden lässt.

"24indigo machen Musik, die laue Sommerabende perfekt werden
lassen und klingen nach einem warmen Sommertag, wo die Sonne unter  und einem
selbst das Herz aufgeht." (Zitat:Homepage)

WARUM WIR DAS MACHEN???Avedaearthmonth
 
unser Salon, SENSEASON Hair.Style.Spa, nimmt gerne wieder
am diesjährigen AVEDA Earth Month im April teil.

 
Was ist der
AVEDA EARTH MONTH 08?

 
Jedes Jahr im April initiiert AVEDA
den Earth Month, eine weltweite Spenden- und Bewusstseinskampagne zum
Schutze unserer Erde. Der verantwortungsvolle Umgang mit der Natur und ihren
Ressourcen ist ein fester Bestandteil der AVEDA Philosophie, die sich sowohl in
den Produkten als auch in den aktiven Bemühen um das Wohlergehen unserer
Mitmenschen widerspiegelt.

PARTNER DER AKTION
GLOBAL GREENGRANTS FUND Globaler Partner für lokales Handeln

Um
sicherzustellen, dass alle Spendengelder dort eingesetzt werden, wo sie am
dringendsten
benötigt werden, hat AVEDA sich einen erfahrenen Partner
gesucht. Global Greengrants Fund ist eine Hilfsorganisation, die weltweit
lokale Umweltschutzprojekte mit gezielten Spenden unterstützt. Alle im Rahmen
des EARTH MONTH gesammelten Spenden gehen direkt an den Global Greengrants
Fund zur Finanzierung ausgewählter Trinkwasserprojekte.

Erfahren Sie mehr
unter www.ggf.org.

 
Unser Salon, SENSEASON Hair.Style.Spa, versucht
daher über verschiedene Projekte, Spenden zu sammeln. Wir werden am
Sonntag, den 27.04, einen offenen Nachmittag von 14  18 Uhr + Verlängerung
veranstalten und bei   dieser Gelegenheit werden Kaffee, Tee, kalte
Getränke und Kuchen verkauft, Filme gezeigt, Kinder geschminkt und
Kinderhaarschnitte angeboten. Der Erlös kommt komplett dem EARTH MONTH
zugute. Zusätzlich läuft noch eine Tombola.

 
SEIEN SIE
DABEI

Mit freundlichen Grüßen

Thomas Eusemann
SENSEASON
HAIR.STYLE.SPA
AVEDA Concept Salon

Inh.: Thomas
Eusemann
Unter den   Schwibbögen 11
93047  Regensburg
Phone1:0941 / 5
86 53 62
Phone2:0941 / 5 93 33 20
mailto:info@senseason.de
http://www.senseason.de

Unsere Öffnungszeiten:
Di.-Fr.:
   10:00-22:00
Sa.:        09:00-18:00


Hier kommen Sie zu unserer Sonderseite von Senseason: http://www.die-moebelmacher.de/startseite/produkte/objekt/laden/avedasalon.html

Der Amphibienweiher im Deckersberger Hutanger

von Alice Niklaus

P1040800 Heute vor zwei Wochen waren zwei Frauen bei Deckersberg unterwegs. Die eine wie gewohnt auf Hutanger-, die andere als Amphibien-Spezialistin auf Weiher-Suche. Die Kälte kroch unter den  Anorak, die Handschuhe wären nötig gewesen, lagen aber daheim. Der Bauer fuhr Holz heim. Ich fühlte mich ziemlich allein, fotografierte, als mir ein Mensch aus einem Auto zuwinkte, ich solle doch stehen bleiben, was ich dann auch tat. Und so kamen wir ins Gespräch, die Baden-Württembergerin und die Schweizerin. Während einer halben Stunde hörte eine der anderen zu und nahm so einen Moment wahr aus dem Leben der Unbekannten – und den Amphibien-Weiher fanden wir auch. Es war ja schlussendlich nicht schwierig. Der Deckersberger Anger liegt zwischen dem Überlaufbecken des Pumpspeicherwerks Happurg und dem Dorf Deckersberg auf der rechten Strassenseite.

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Der Weiher im Anger kann sich noch nicht hinter einem grünen Blättervorhang verstecken, also liegt er ungeschützt da. Frösche, Kröten, Molche oder andere Weiherbewohner bekamen wir nicht zu Gesicht. Ich liess mir aber gerne die Ansprüche erklären, die diese Tiere an ihre Umgebung stellen, Molche kann ich in unserem eigenen Gartenweiher beobachten, da gibt es schon einige, die zum Luftholen an die Oberfläche zappeln resp. schwimmen.

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An beiden Strassenrändern sind Krötensperren aufgestellt, um die Tiere am Überqueren der Strasse
zu hindern. Es ist die Zeit, wo sie dem Wasser zustreben. Die beiden Frauen sagten sich Adieu mit dem Wissen , dass sie sich kaum wiedersehen werden.

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Ich ging noch hoch zum Oberbecken. Hier schien es, wie wenn die Kälte der Luft und die des Wassers sich zu einer einzigen Kältedecke zusammenschliessen und sich über mich legen würden. Den Naturlehrpfad werde ich dann gehen, wenn die Sonne die Seele wieder erwärmt haben wird.

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Lerchengesang über dem Schupfer Sauanger

von Alice Niklaus

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Der Schupfer Sauanger liegt dort, wo die Lerchen singen! Von Kainsbach kommend gehen wir durch das Dorf, an dem getupften Haus vorbei. Kurz nach dem Dorf steht links eine Kapelle, und gleich gegenüber befindet sich der Sauanger.

P1040843Hier also tummelten sich früher die Suggeli. Die Bank lädt zum Verweilen ein. Träumen lässt es sich hier aber nicht, und der versprochene Gesang  der Lerchen fällt aus. Die Strasse entlässt ununterbrochen Lärm im Form von Rauschen und Rattern. Ich will aber die Lerchen singen hören!

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Ich drehe mich um und schau mich um. Weit hinten ungefähr nordost sehe ich noch eine Bank, da wartet sogar jemand auf mich! Nach etwa einer halben Stunde bin ich bei Waldemar angelangt. Eine wunderbare Ruhe liegt über der Landschaft.

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Und hier unter diesem hohen Himmel jubeln Lerchen. Wir sehen sie von hoch oben herunterfallen, kurz vor dem Acker hört ihr Singen auf, um sich dann beim nächsten Höhenflug wieder laut und melodisch aus voller Kehle auszubreiten.  Die Schupfer Lerchen – ein Wunder!

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Küchentrends: Podiumsdiskussion mit Yvonne Davy vom Arbeitskreis moderne Küche

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Was für einen Sinn macht es, bei einer Podiumsdiskussion auf einer Fachmesse für Küchenspezialisten vertreten zu sein, noch dazu ohne Honorar, ohne Bezahlung der Anreise und nicht einmal des Parkhauses?

Für die Messeveranstalter ist es völlig unverständlich, dass man die Ehre der Einladung nicht wertschätzt, schließlich gibt es einige tausend Fachhändler, die NICHT um deren Meinung gebeten wurden. Publikum2web

In der heutigen Zeit müssen wir aber alle gegenüber Mitarbeitern, Kompagnons und der Familie (gottseidank noch nicht gegenüber von Aktionären) glaubwürdig begründen können, warum wir für was, wieviel Zeit aufwenden und diese Messe war für mich ob unserer innigen Beziehung zu unseren Stammlieferanten wie zum Beispiel Gutmann, die auch auf anderen Messen vertreten sind, nicht so richtig attraktiv, obwohl sie im Kalender stand. Yvonnedavyweb
Yvonne Davy schaffte es trotzdem telefonisch, mich zur Teilnahme zu überreden, nicht zuletzt, weil ich hoffte, mein seit 18 Jahren gespaltenes Verhältnis zum Arbeitskreis moderne Küche aufbessern zu können. Nach meinem Empfinden, war immer (fast) alles korrekturbedürftig, was die Leute (damals) gefordert haben, aber Yvonne ist ja erst seit 16 Jahren dabei und seitdem wurde alles besser. Mal sehen, ob meine Hoffnung, nach dem (erhofften) Erhalt derer aktuellen Pamphlete Gehör findet, es sind ja schon ein paar Jahre vergangen und vielleicht haben sie ja einige veralterte Normen von Arbeitshöhen, Küchenzeilenabständen und anderen wohlgemeinten  aber ausschließlich industriegesteuerten Ratschlägen schon über Bord geworfen und in Unterkrumbach hat das nur noch keiner mitgekriegt.

Davy ist nicht nur am Telefon sympathisch, kompetent und attraktiv, sie hat die Podiumsdiskussion auch professionell gemanaged, fast alle Fragen ans Publikum gingen ja gut.

(Unsere) Dunstabzugshaubenfirma Gutmann, die Kollegen von Berbel und O + F haben vorbildlich fair und ohne übertriebenen Firmenpathos ihre völlig unterschiedlichen Konzepte zur Umlufttechnik dargestellt und in der folgenden Diskussion sind viele echte Probleme der Händler zu Tage getreten, insbeondere die technische Unsicherheit in Passiv- und Niedrigenergiehäusern. Die Veranstaltung war also sicher für die Besucher hilfreich, denn die technischen Feinheiten (der zwischengeschalteten Vortäge) waren für alle hochinteressant.

MolekularkcheLustigerweise habe ich bei der Vorbesprechung über unseren angeblich "ganzheitlichen Ansatz" (Zitat Yvonne Davy) noch gescherzt, nach der Diskussion wurde mir erst die eigentliche Tragweite unserer Beratungstätigkeit bewusst: viele Entscheidungen und Empfehlungen hängen an unseren ökologischen und kochtechnischen Kriterien, während im "normalen" Handel immernoch das Design über die Lufttechnik entscheidet, obwohl das nur einen winzigen Teil der Funktion ausmacht. Aber die Fragen aus dem kompetenten Publikum zeigten deutlich, dass sich auch viele andere Händler mit der komplexen Thematik auseinandersetzen.

Zurück zum Sinn solcher Veranstaltungen. Neben dem Kennenlernen von Frau Davy und dem intensiven Austausch über Zukunftstechniken bei Gutmann, Berbel und O.+ F. war vor allem das Kennenlernen von Menschen der entscheidende Faktor. 
Von der Molekularküche bis zum Arbeitkreis moderne Küche kennen wir jetzt schon wieder ein paar Leute mehr, auch wenn ein Tag Aufwand für eine Stunde Diskussion (noch dazu während des zwanzigjährigen Jubiläums) aufwändig erscheint.

Pfannikindermahlzeit
Andererseits bringt meine Tochter Laura grade völlig entsetzt die kinderernährungstechnisch völlig verheerende Anzeige der Firma Pfuinni, die einen dann doch wieder motiviert, jede Möglichkeit der Meinungsbildung in die richtige Richtung beim Schopf zu ergreifen. Denn halbfertiges Tütengeschlabber wird in Zukunft unsere Kinder nicht zum gesunden Kochen animieren, noch deren Eltern
auf einen pädagogisch und ernährungstechnisch sinnvollen Weg bringen.Gutmannarenaweb Wir sollten also froh sein für jede Minute, in der sich engagierte Küchenhändler intensiv mit modernen Techniken beschäftigen, denn das sind die, die noch Küchen zum Kochen bauen.

Nachtrag: Mit der Haube Arena habe ich was neues für unsere Ausstellung entdeckt.

Noch ein Feiertag

von Ute Danzer

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Liebe Nina, lieber Marco,

wir gratulieren euch alle ganz herzlich zu euerer Hochzeit!
So außergewöhnlich angenehm wie Du, liebe Nina in der Firma wirkst, so außergewöhnlich habt ihr auch den Ort für euere Hochzeit gewählt. Hoch über der Oberpfalz auf dem Breitenstein. Burgweb
Wir freuen uns sehr, dass uns auch Frau Brunner treu bleiben wird.
NinapolterabendwebLiebe Kunden, Zulieferer und sonstige nette Anrufer gewöhnen Sie sich ab Montag, 14.04.2008 an die freundliche Stimme an unserem Telefon an "…die Möbelmacher – Nina Brunner – grüß Gott…"

Schoproni war gestern!