Massivholz gegen Tischlerplatte: Arroganz auf der Massivholzseite der Möbelmacher?

Tischlerplatteweb_2 Eine Besucherin unserer Website fragte (zusätzlich zu einer anderen technischen Frage) nach:

Guten Tag,

weshalb taugt Küchenmöbel-Korpus aus Tischlerplatte nicht?

Mit freundlichen Grüßen
Silke Meier

Ohne mich daran zu erinnern, wo die Formulierung herkommt habe ich folgende Antwort geschrieben:

Zur Tischlerplatte:

Die Tischlerplatte besteht aus einem Kern aus WEICH-Holz (meist Fichte) und zwei Furnierlagen. Die Platte ist deswegen sehr weich, hält die Schrauben nicht so gut und kann bei Macken nicht mehr repariert werden. Vorne muss ein Anleimer drauf, der das Innenleben versteckt, der sich auch gerne wieder löst. Das Öl kann nicht eindringen, weil das Deckfurnier maximal 0,7, Millimeter dünn ist und das Öl nicht weiter eindringen und härten kann. Die Materialien, sind (abgesehen vom Leim, der nicht ganz ohne ist – im Gegensatz zum Leim, den man für unser Massivholz verwendet) ganz o.k., aber es ist halt eine Mogelpackung. Für unsere Philosophie kommt aus Qualitäts– und optischen Gründen (Tischlerplatten passen nur selten gut zur massiven Front) nur das Massivholz in Frage. Nachdem wir in der Zwischenzeit schon viele unserer Küchen umgezogen haben, wissen wir auch die Vorteile der Änderungsmöglichkeiten zu schätzen. Und außerdem gibts die Tischlerplatte nicht aus heimischem Holz, sondern man muss das Zeug von irgendwo kaufen und unsere Waldbauern haben dann nichts davon.

Rufen Sie mich bei weiteren Fragen doch einfach kurz an.
Wir bauen übrigens die schönsten und besten Küchen nicht nur für Deutschland sondern auch im Ausland.

Gruß

herwig Danzer

Massivholzweb

Ihre Antwort kam heute früh:

Hallo Herr Danzer,

vielen Dank für Ihre ausführliche und freundliche Antwort. Die Bemerkung auf der Homepage "Tischlerplatte taugt nicht" ohne Erklärungen hatte auf mich sehr arrogant gewirkt.

Durch Ihre Antwort kenne ich nun den genauen Unterschied. Meine neue Küche kann ich nicht mehr umbestellen. Sie wurde letzte Woche aufgebaut, aber mit dem Wissen, wie die Möbel aufgebaut sind. Für das richtige "Massivholz" war nun sicher mein Budget zu klein. Aber schon der Wechsel von der Pressspahn/Plastikfrontküche zur geölten Tischlerplatten-Küche ist für mich eine Verbesserung auch des Raumklimas. Für die nächste Küche weiß ich dann mit Ihrem Unternehmen einen kompetenten Ansprechpartner.

Mit freundlichen Grüßen
Silke Meier

Oha, arrogante Formulierungen auf einer homepage versuchen wir normalerweise zu vermeiden, also schnell in die Homepage-Suchmaschine Tischlerplatte eingegeben und einen Eintrag bei den Häufig gestellten Fragen entdeckt und einen auf der Sonderseite Massivholzmöbelseite   gefunden. Irgendeinem arroganten Schnösel muss diese Formulierung hier ausgerutscht sein:

Nix gegen Korpusse aus Tischlerplatten, die taugen halt nix, aber das ist ja nicht so schlimm, wenn sich der Kunde bewusst dafür entscheidet.

Obwohl es dem ganzen Beitrag eher um den Etikettenschwindel bei Vollholzmöbeln geht, hat Frau Meier natürlich recht und ich werde diese Formulierung bald ändern oder einfach als Link ausführen und die Tischlerplattenerklärung bei den Häufig gestellten Fragen reinstellen. Ich gehe auf jeden Fall spätestens zur Weihnachtszeit in mich und versuche Formulierungen zu finden, die Nicht-Massivholzkunden nicht beleidigen, denn das kann´s ja nicht sein.

Und noch ein Argument für das Massivholz aus der Region hat mir grade unser Küchenbauer Peter Britting gezeigt. So schöne Späne bekommt man nicht, wenn man Platten kauft und zusammennagelt:

Hobelspneweb Hobelspnevierseiterweb Haben schon überlegt, ob wir ein Ratebild draus machen, aber jetzt muss erst mal der Kalender fertig werden, deswegen gleich die Auflösung mit dem Bild vom Vierseiter Holbelautomat von Weinig. Zum Vergrößern Draufklicken. Wenn jemand die Holzarten erkennt, bekommt er ein schönes Schneidbrett.

Ausführlich zu unserer Massivholzverarbeitung

"Vom Baum zu Tisch" Wie wir mit Holz umgehen

Der Hut auf dem Anger

von Alice Niklaus

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In einem Faltblatt aus dem Jahr 1992 des Bund Naturschutz steht ein Hinweis auf den Anger "Vogelherd" bei Kirchensittenbach. Ein Blick in die topografische Karte lehrt uns, dass es im Wald bei Unterkrumbach einen Vogelherd gibt. Und da Unterkrumbach zu Kirchensittenbach gehört, machten wir uns auf, den  Anger in diesem Gebiet  zu suchen. Ein zweistündiger Fussmarsch hin und her, links und rechts, rauf und runter brachte uns zur Erkenntnis, dass der gesuchte Anger nicht im "Vogelherd" liegt. Und doch, da weiden doch auf dem höchsten Punkt zwei Kühe und ein Kalb!

Vielleicht gibt es zwei Flurbezeichnungen "Vogelherd"? Abbruch. – Neuerliche erfolglose Suche Tage später am Hummelberg. In Aspertshofen bekommen wir die Auskunft, dass es hier wohl einen Vogelherd gäbe, der sei aber in Kirchensittenbach zu finden. Auf nach KS! Ein anderer freundlicher Mensch weist uns den Weg zum Vogelherd, es handelt sich um einen Strassennamen! Mittlerweile war die Sonne weg. Heimkehr.

Deshalb stelle ich den Hutanger wortgerecht als Hut auf dem Anger vor. Der nächste Anlauf wird uns zum richtigen Hutanger bringen!

Lohas ein Fremdwort

Vortraglandratsamt07web_2Habe am letzten Donnerstag ein
Referat für´s  Landratsamt gehalten, so steht es auf der Landkreisseite:

„Kundenbindung durch erfolgreiche Unternehmenspräsentation“

120
Teilnehmer sind der Einladung der Wirtschaftsförderung Nürnberger Land
zu einer Unternehmerveranstaltung am 22. Nov. 07 in den Raiffeisensaal nach Lauf
gefolgt. In Zusammenarbeit mit dem Kompetenzzentrum für den
Elektronischen Geschäftsverkehr KEGOM haben die Referenten über
professionelles Kundenbeziehungsmanagement informiert.

In einer turbulenten Umwelt verändern sich Märkte
und Kundenwünsche sehr schnell und erschweren dadurch die optimale
Kundenansprache. Die Kunden sind aber die Basis eines jeden
erfolgreichen Unternehmens. In den Vorträgen ist darüber informiert
worden, wie man den Kunden im Internet optimal anspricht und wie man
neue Kommunikationsmedien richtig und effektiv nutzt. Ergänzt wurden
die Vorträge durch einen Praxisbericht von herwig Danzer von den
Möbelmachern aus Unterkrumbach/Kirchensittenbach.

Die Vorträge der Referenten stehen hier zum download bereit.

Alle Vorträge zum Customer Relationship Management und Tipps für den Internetauftritt sind genauso wie unser Vortrag dort abrufbar. Ich fand vor allem die Tatsache interessant, dass das jetzt schon der dritte Vortrag war, bei dem fast keiner den Ausdruck "Lohas" schon mal gehört hat (CSR in Berlin bei der Friedrich Ebert-Stiftung, Ende Oktober in Tauberbischoffsheim für die Firma Weinig, beim Nextpertsmeeting in München war´s allerdings anders, das heiß der Vortrag ja auch "Lohas, Blogs und Nachhaltigkeit".). Livestyle of Health and Sustainibility soll ja niemand auswendig vorbeten, aber  wenigstens schon mal gehört haben? Offensichtlich habe wir hier durchs Internet, wo sich ständig alles um Lohas dreht eine völlig falsche Wahrnehmung. Nicht, dass das schlimm wäre, aber man wundert sich, dass einem die Leute heute aufmerksam zuhören, wenn man die 10 Jahre alte Geschichte von Regionalität oder Nachhaltigkeit erzählt, von den aktuellen Themen aber nicht mal den Namen kennen. Kann es also sein, dass wir noch 10 Jahre die Geschichte der Lohas, bzw. deren Ziele erklären müssen? Am aktuellen Kalender haben wir ein wenig drüber nachgedacht, ist bei unseren 5000 Kunden in wenigen Wochen im Briefkasten. Natürlich bekommen ihn auch (Noch-)Nichtkunden auf Anfrage.

Zukunft der Lohas?

Im Radiointerview während der Consumenta 07 (anhörbar im NHB vom 30.10.07) haben wir erwähnt, dass wir nicht sehr viel Wert auf den   B e g r i f f  der Lohas (Lifestyle of Health and Sustainibility) legen, gleichwohl aber auf die M e n s c h e n, die deren Anschauung teilen (wer will schon ein "Lohas" sein, lieber noch ein Lohäschen?). Nach unserer Überzeugung ist die Definition der Lohas treffend mit dem Begriff des "gesunden Menschenverstands" übersetzbar. Denn es macht Sinn drüber nachzudenken, ob man der Organisation, der man sein Geld für Lebensmittel, Klamotten oder Einrichtungsgegenstände anvertraut, auch wirklich unterstützen möchte, oder nur deren billiges Produkt nutzen will. Weg vom unreflektierten Konsumdenken hin zur qualitätsbewussten Lebensart ist keine Utopie, sondern eine logische Denkweise. Und es ist auch nicht ganz doof drüber nachzudenken, ob mir "bio" in Neuseeland wichtiger ist, als unzertifizierter, aber rechtschaffener Umgang mit Mutter Erde in der Nachbarschaft.

Bevor ein echter Lohas mit den weniger engagiert denkenden Menschen im selben Boot sitzen bleibt, wird er lieber schwimmen oder wenigstens versuchen ans Ruder zu kommen.

Wir erhoffen uns ganz viele Lohas oder nachhaltig denkende Menschen nicht nur für die Akzeptanz unserer eigenen Arbeitsweise seit 20 Jahren, sondern vor allem, weil das Leben angenehmer würde. Man müsste nicht mehr bei jedem teuren Produkt erklären, warum man nicht das billige gekauft hat (zum Beispiel die Socken von Falke, statt dem anfänglich genauso schwarzem Import) Wie die persönliche Sockenerfahrung bestätigt, sind erstere ihr Geld alleine ob der "Lebenserwartung" wert.
Weil Geiz eben nicht geil ist, sondern doof. 

Lohas-Links
lohas.de von Peter Parwan
lohas-blog.de von Det Müller
karmakonsum.de von Christoph Harrach
nachhaltigbeobachtet.ch von Reto Stauss

„Wir nennen es Arbeit“ Das Buch von Holm Friebe und Sascha Lobo

Wirnennenesarbeit1000Zugegeben, spät entdeckt, das Buch ist nicht neu. Volkmar Lübke hat es mir beim Multistakeholderforum des Rates für nachhaltige Entwicklung empfohlen  (da muss ich morgen Nacht wieder zur 7. Jahreskonferenz hinfahren).  Ist ziemlich seltsam, aber erst an diesem Sonntag konnte ich das Buch dann lesen, seit Mitte September hatten wir auch an den Sonntagen ständig Veranstaltungen und der Kalender musste auch irgendwann geschrieben werden). "Wir nennen es Arbeit" ist die Darstellung aktueller Lebensbeispiele der digitalen Bohème, die sich jenseits der Festanstellung auch in Cafe´s  aber hauptsächlich im Internet abspielen. Das Buch schreibt locker über eine neue Generation von Selbstständigen ("im Hier und Netz"), zu denen ich mich selbst als Blogger manchmal zugehörig fühle, auch wenn ich nicht zuletzt durch unsere Kreditgeber eher in einer Festanstellung stecke. Trotzdem kann ich die Abneigung gegen den Ausdruck der Kalenderwoche statt eines konkreten Datums nachvollziehen (muss unsere Sekretärin Nina mal drauf ansprechen, aber ich glaube, sie übersetzt die KW-Termine schon automatisch in Kundensprache). Andererseits bin ich ein echter Feind der verlängerten Landenöffnungszeiten, die Bohèmes sind ja Freiberufler, die gefälligst einkaufen sollen, wenn´s was gibt und für die paar Spät- oder Sonntags-shopper-dödeln nicht den Abend und Feiertag der Verkäufer (und den eigenen) opfern.

"Und ist es auch Bullshit – so hat es doch Methode"

Überhaupt entdeckt man bei der Lektüre sehr gut seine eigenen Postion in dem Spiel um Internet, Blogs, Second Life, Google und You Tube, oder kann sich zumindest einordnen. Während wir Möbelmacher uns in Blogs halbwegs heimisch fühlen, ist die Spielwelt für uns völlig neu (weil ich den Termin des Nextpertmeetings in München zum Thema nicht wahrnehmen konnte). Wenn man dann liest, dass bei Second Life dem "Wohnen ein besonderer Stellenwert" zukommt, ärgert man sich über den  versäumten Termin. Vielleicht könnte es ja Allianzen geben, die das Know How der Möbelmacher der Einzelanfertigung im Einrichtungsbereich auch im "Spiel" vernünftig kommunizieren könnten?

Viel interessanter wird es für uns dann im Kapitel über "die parallele Gesellschaft."

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Die Autoren zitieren den Verdacht von Holert und Terkessidis, "dass die Individualsierung ihren Namen nicht verdient, solange sie sich nur über Industrieprodukte und Konsum artikuliert."  Und wenige Zeilen später entdecken wir eine neue Formulierung für unsere Arbeit: wir müssen "identitäststiftende Konsumgüter zur Verfügung stellen," weil nur bei uns der gemeinsame Entwurf mit den Kunden und die anschließende Fertigung mit der Stückzahl 1 die Forderungen der Individualisierung ganzheitlich umsetzen kann.  "Die Beteiligung des Konsumenten an Design und Funktionalitäten eines Produkts " wird wohl nicht oft so konsequent umgesetzt, wie in Unterkrumbach, leider ist der Wert dieses Prozesses unseren Kunden erst nach der Verwirklichung des Auftrages bewusst.Im Vorfeld lässt sich dieser Mehrwert leider nicht glaubwürdig formulieren. Und als "Prosumenten" (Mischung aus Produ- und Konsument) sollten wir unsere Partner dann vielleicht auch nicht bezeichnen, auch wenn der Begriff bei uns durchaus Sinn machen würde.

Im Buch geht es um Stadtplanung (nicht zuletzt interessant für eine Slow City Hersbruck), um Bürgergeld um Solidargemeinschaften und um den "Schwarm," der nur ganz am Rande mit dem von Frank Schätzing zu tun hat.

"Das Wechselspiel aus Technologie, Stadtentwicklung, Kultur, sozialem Wandel und Politik wird Lebens- und Arbeitsformen ermöglichen und hervorbringen, die uns heute noch utopisch erscheinen. Die digitale Bòheme ist auf diesem Weg schon mal ein Stück vorgegangen, testet aus, was geht und was nicht. Ihre Subversion der Arbeitswelt ist keine destruktive, sondern eine konstruktive, indem sie die Attraktivität ihres Lebensmodells täglich neu unter Beweis stellt.

Kaufen Sie das Buch nicht bei Amazon, sondern bei Ihrem Buchhändler vor Ort, vielleicht richtet der dann auch mal ein Cafe´ mit W-LAN für die Notbookschlepper ein, denn auch wir nennen das Arbeit. 

Nachtrag: Als Referent war ich bei einer Veranstaltung über Corporate Social Responsibility der Friedrich Ebert Stiftung eingeladen, die Thomas Ramge von brandeins moderierte, der gerade mit Holm Friebe an einem neuen Buch schreibt. Auch das wird bestimmt lesenswert für Netzjunkies. 

Artikel über uns Möbelmacher im Dürer erschienen

von Nina Schoproni

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In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Dürer, ist ein Artikel über den Besuch von Ikea Green bei den Möbelmachern erschienen – und zwar nicht irgendwo – sondern traumhaft auf der ersten Seite platziert!

Der "Dürer" erscheint zwei Mal jährlich und beschäftigt sich mit Menschen und Themen aus der Metropolregion Nürnberg. Die Idee zu dem Magazin entstand bei Franziska Lexa und dem Team von Birke & Partner.

Elche auf der Alb
    A Moose on the Alb Hills
von Almut Haase

AUF DER SUCHE NACH IDEEN UND BEST PRACTICE SCHAUTE MAREKE WIEBEN, DIE DEUTSCHLANDCHEFIN VON IKEA GREEN, DEM BEREICH FÜR UMWELT, RECOVERY, PRODUKTQUALITÄT UND ENTSORGUNG, EINEN TAG LANG BEI DEN MÖBELMACHERN IN UNTERKRUMBACH REIN.

In Begleitung von 50 Teamleitern aus allen deutschen Ikea-Häusern informierte sich Wieben über die Holzbeschaffung, -lagerung und -verwertung der preisgekrönten Nachhaltigkeitspioniere aus dem Nürnberger Land. Das Angebot des weltweit  operierenden Möbelproduzenten und des fränkischen Handwerksbetriebs könnte nicht unterschiedlicher sein.Duer_0207_intro_inhalt_rzw Hier Massenserien aus Plattenmaterial zum Niedrigpreis, dort spanplattenfreie Zone mit Massivholzmöbeln nach Kundenwunsch.  Doch nicht nur Gegensätze, auch Gemeinsamkeiten förderte der Besuch schnell zu  Tage: von Fragen des umweltverträglichen Gewerbebaus bis zur ökologisch  vertretbaren Auslieferung der Möbel an die Kunden. Fazit des ungewöhnlichen Erfahrungsaustauschs: Nachhaltigkeitsthemen sind fast unabhängig von der Betriebsgröße gleich – die Tragweite der Entscheidungen ist es nicht. „Wenn Ikea Green einen Beschluss zur Verbesserung der Ökobilanz trifft, hat das fast unmittelbaren Einfluss auf das weltweite Klima, bei den Möbelmachern vielleicht gerade auf das Betriebsklima", meint Möbelmacher-Chef Herwig Danzer verschmitz. „Deshalb ist es wichtig, dass wir uns mit offenen Augen auch bei kleinen Vorzeigebetrieben umsehen, denn deren Beispiel kann auf dem Umweg über unsere Materialströme eine große Wirkung entfalten", gibt Wieben am Ende des Besuchs die Marschrichtung vor.

"Die Möbelmacher", a small furniture factory in the vicinity of Nuremberg was visited
by Ikea Green. Why? Because the numerous awards it had received on account of its commitment to sustainability has even attracted the attention of Ikea.

Mehr zum Thema Nachhaltige Betriebsführung auf unserer Homepage unter:
http://www.die-moebelmacher.de/startseite/firma/sustainability.html

Mehr zu dem Besuch von Ikea Green erfahren Sie unter:
Ikea "spioniert" bei Möbelmachern – Nachhaltigkeit zwischen zwei Welten

Der Weblogbeitrag vom 12.11.2005 zum ersten Dürer

und nochmal der Link zum Dürer online
www.duerer-magazin.de

und zur Homepage von Birke & Partner
http://www.birke.de

Beim Kalenderschreiben entdeckt

Kartevorderseitepostkart100
Man wühlt sich ja so durch das Archiv und Emails beim Kalenderschreiben und so kam ich auch auf die nette Mail eines Empfängers unserer Einladung zur Lesung mit Christian Schüle und den Unterkrumbacher Werkstatt-Tagen 07 unter dem Motto ZEIT zu leben (alle Artikel dazu sind in der Kategorie abgelegt).

Sein Schreiben:

Sehr geehrte Frau Danzer,

herzlichen Dank fuer Ihre
Einladungskarte.
Moeglicherweise werde ich kommen.
Vorher werde ich jedoch
als Leser der Wochenzeitschrift "Die Zeit"
Ihre Einladungskarte
an die Chefredaktion "Die Zeit" senden, weil
der
Druck auf Ihrer Einladungskarte genau dem geschuetzten Logo entspricht.
Mal
sehen, wie die Chefredaktion in Hamburg reagiert.
Schade!!

Unsere Antwort:

Sehr geehrter Herr  ,

vielen Dank für Ihre
Nachricht. Seitdem ich 17 bin, habe ich die Zeit abonniert, inseriere
dort immer mal wieder und veranstalte eine Lesung mit einem Redaktionsmitglied der Zeit, eben
Christian Schüle, ein genialer Autor, der mit uns auch zum Thema Slow City
diskutieren wird. In unserem Weblog bewerben wir die Zeit ganz heftig, weshalb ich
überzeugt bin, dass auch die anderen von Ihnen benachrichtigten und damit
dankenswerterweise hoffentlich auch eingeladenen Redakteure der Zeit das
"künstlerische" Foto mit meinem Kater so sehen, wie es gedacht ist: als Werbung
für die beste Wochenzeitung die ich kenne. Sollten Sie aber gar nicht das Foto
meinen, sondern den Schriftzug unseres Veranstaltungstitels "Zeit zu
leben", kann ich Ihnen versichern, dass die Verwendung des Wortes "ZEIT" in der
Standardschrift "Georgia" selbst von übelstgelaunten Juristen nicht beanstandet
werden kann. Würde mich freuen,  Sie am nächsten Freitag begrüßen zu dürfen,
das lesenswerte Buch heißt "Deutschlandvermessung" und beschäftigt sich auch
sehr stark mit den Werten einer Gesellschaft.

Mit freundlichen Grüßen aus
Unterkrumbach

herwig Danzer
Das wunderbare Christian Schüle Dossier
über die Zeit, Slow City und auch ein
wenig Möbelmacher finden Sie übrigens hier im
Weblog:
http://nachhaltigkeit.blogs.com/nachhaltig/2006/12/mbelmacher_im_z.html

Hach ja, mit was man sich alles beschäftigen muss. Die Lesung war übrigens toll, deswegen habe ich diese Mail zufällig wiederentdeckt.

 

 

Der goldene Apfel beim Kühnhofer Anger

von Alice Niklaus

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Von Kühnhofen über die Brücke des Sittenbachs.Der erste Schnee in diesem Herbst liegt noch auf Gras und Acker. Eine kurze Wanderung führt mich am Kühnhofer Anger vorbei nach Unterkrumbach. Unterwegs zieht ein goldener Apfel meinen Blick an. Die Sonne lässt ihn einen Augenblick erglänzen, weit oben am blauen Himmel. Wer mag wohl der nächste Mensch sein, der wie ich an die Märchen denkt, in denen Gold Glück versprach?

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Gleich vor dem Wald, da wo während der Weidezeit die Kühe Futter bekommen, rechts abbiegen. Durch die Bäume des Angers kann ich Kleedorf erkennen. Der Boden des Weidelandes ist voller Wasser. Ich muss vorsichtig von einem Grasbüschel auf den nächsten treten.   

 

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Beim Anger drehe ich mich um, blicke zurück auf den Michelsberg , eine grosse Wolke hat sich vor die Sonne gesetzt. Es ist plötzlich dunkel und kalt.

Mehr zu Hutanger hier klicken

Fotovergrösserung durch anklicken

SWR 2. Teil Eisenbahnromantik – auf den Spuren des Orientexpress

von Alice Niklaus

Nicht verpassen: am Sonntag, dem 18. November, um 16.15 Uhr strahlt der SWR die Fortsetzung von Teil 1 (gesendet am vergangenen Sonntag) des Films über die Sonderfahrt mit der nostalgischen Dampfeisenbahn in den Orient aus. In der Küche regiert und reagiert Christian Markus vom Altstadtpub. Er schreibt: „War schon ganz lustig, alles noch mal zu sehen. Im Fernsehen schaut alles so relaxt aus; es war aber manchmal wirklich sehr stressig. Durch unsere teilweisen Verspätungen hatten wir dann unerwartet noch mal die halbe Zugbesatzung im Speisewagen sitzen. Und dann heisst es zaubern, um nochmal ca. 100-140 Essen aus dem Stegreif auf den Tisch zu bringen. Ist halt auch ein Logistikproblem, man hat ja keinen Supermarkt oder Händler mal eben um die Ecke. Aber im zweiten Teil am nächsten Sonntag könnt Ihr ja vielleicht alles selber sehen, wird dann echt spannend!“

Sonntag, 18.11.07, 16.15 Uhr. Mehr Infos hier klicken

Kinnasand in der Novemberausgabe „Schöner Wohnen“

von Nina Schoproni

Weblogwozithermo07_75Die Wohnzeitschrift "Schöner Wohnen" gibt, in der aktuellen Novemberausgabe, einen kleinen Einblick in die Designabteilung von Kinnasand, unserem Lieferanten für Vorhangstoffe, Teppiche und die wunderschönen Bodenkissen.

Was ihr wollt
(FOTOS Jeanette Schaun TEXT Gunda Siebke)

Bei Kinnasand gibt´s wollene Unikate für den Boden: Entworfen werden die handgeknüpften und -gewebten Teppiche vom Kunden selbst – und von Isa Glink, der Chefdesignerin bei Kinnasand. Nach ihrem Studium  in HamburgKinnasand und am Royal College of Art in London machte die junge Textilexpertin Station in Paris und New York, bevor sie vor fünf Jahren die Leitung der Designabteilung übernahm. Dort entwickelt sie seitdem mit einem kleinen Team Textilien für den Innenrau und Teppichkollektionen. Das Besondere: Basierend auf einer ausgeklügelten Produkt-, Material- undm Farbsystematik kann der Kunde seinen eigenen Teppich entwerfen, Größe und Qualität selbst bestimmen. Natürlich spielt Farbe dabei eine große Rolle. "Ungewohnte Farb- und Materialkombinationen zu finden und mit neuen Seherfahrungen zu überraschen" ist eines der Ziele von Isa Glink. Nach der Trendfarbe für das kommende Jahr befragt, lauter ihre Antwort, eine einzige werde es im Wohnbereich nicht geben. "Interessant ist immer die Kombination der Töne." Der sensible Umgang mit Pastellnuancen, kräftigeren Akzentfarben und grafischen Dessins zieht sich durch die gesamte Kinnasand-Kollektion und verrät ihre schwedischen Wurzeln. Die sind geprägt von Klarheit und hohem Designanspruch, "nicht von schnelllebigen, modischen Motiven.

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